Zukunftsfreude statt Zukunftsangst: Was deutsche Unternehmen jetzt wissen müssen - Pero Mićić

Shownotes

In der heutigen Episode habe ich einen ganz besonderen Gast für dich: Dr. Pero Mićić, Gründer und Geschäftsführer der FutureManagementGroup AG und einer der führenden Experten für Zukunftsstrategie und Zukunftsmanagement. Gemeinsam tauchen wir tief in das große Thema „Zukunft“ ein und klären, warum Pero lieber als Zukunftsmanager und nicht als Zukunftsforscher bezeichnet werden möchte.

Du erfährst, wie Unternehmen und Führungskräfte mit fundierten Annahmen statt bloßen Prognosen ihre Zukunft aktiv gestalten können, warum Künstliche Intelligenz der zentrale Treiber unserer nächsten Entwicklungsschritte ist und welche Chancen und Herausforderungen uns durch den Einsatz von KI und Robotik erwarten. Außerdem erhältst du praktische Tipps, wie du und dein Unternehmen mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt halten können und was in zehn oder zwanzig Jahren für uns Menschen wirklich zählt.

Links Dr. Pero Mićić:

Website: https://futuremanagementgroup.com/de

Links Hermann Fürstenau:

Website Hermann: https://hermannfuerstenau.de/

Fördermittel Quick-Check: https://calendly.com/h-fuerstenau/foerderung-fuer-kmus-beratung

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00:00:06: So, einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zurück zu unserem Podcast Wissensreich Stories.

00:00:12: Und heute habe ich ein ganz besonderer Gast bei mir Dr.

00:00:15: Peru Mitschitsch.

00:00:16: Lieber Peru, schön dass du da bist und dir die Zeit nimmst.

00:00:19: Sehr gerne!

00:00:21: Sehr schön!

00:00:22: Peru damit unsere Zuhörerinnen oder auch Zuschauerin es ist ja ein Videopodcast dich ein bisschen besser kennenlernen habe ich zwei drei Sätze über dich, über deine Person vorbereitet.

00:00:33: Und du darfst auch gerne noch etwas ergänzen an der Stelle, falls dich was vergessen haben sollte.

00:00:39: aber grundsätzlich ist es natürlich das große Thema Zukunft heute.

00:00:44: und ich habe mir von dir sagen lassen kein Zukunftsforscher, denn wenn du als Zukunfts-Forscher betittelt wirst dann kämpfst du die nächsten dreißig bis vierzig Minuten dagegen an.

00:00:54: Sondern du bist nämlich ein Zukunftsstratege beziehungsweise ein Zukunftsmanager sagt man ja so schön in deinem Fall Ja Du machst das seit fünfunddreißig Jahren bist auch Gründer und Geschäftsführer der Future Management Group Und Präsident des Leaders Foresight Institute, Investor im Bereich Künstlichen Intelligenz unter anderem also nebenbei hast über tausend vierhundert Zukunftsprojekte begleitet.

00:01:23: Kannst du mich gleich korrigieren?

00:01:24: Ob wir das nach oben korrigiert dürfen und sage und schreibe über zwei Tausend Zwei Hundert Vorträge in dreißig Ländern gehalten.

00:01:36: Korrekt?

00:01:38: Sehr

00:01:39: gut!

00:01:39: Das passt sehr gut.

00:01:41: Ich würde sagen, lass uns direkt einsteigen und zwar die einen glauben an die Kristallkugelungen sozusagen darf.

00:01:49: Die anderen an geplante Zukunft.

00:01:52: Wie viel ist deiner Meinung nach davon Wissenschaft?

00:01:55: Und wieviel ist Erfahrung?

00:01:59: Die Wissenschaft liefert Methodik für ein Gebiet das prinzipiell mit klassisch wissenschaftlichen Methoden Also positivistisch, das heißt sich ganz Messen zählen wiegen gar nicht greifbar ist.

00:02:16: Weil es ja noch nicht mal existiert weil es ja in der Zukunft liegt.

00:02:20: also man kann sehr kritisch wissenschaftlich an die zukunft herangehen und trotzdem bleibt es natürlich die zeit die noch nicht passiert ist Und insofern kann man da sehr solide machen.

00:02:32: Man kann aber auch einfach so dass Bauchgefühl walten lassen.

00:02:36: Das passt oft.

00:02:38: Das funktioniert dann ganz gut, aber je größer die Folgen sind falsche Entscheidungen, desto weniger empfehlenswert finde ich das.

00:02:47: Das hört sich plausibel an!

00:02:49: Bei Hand aufs Herz?

00:02:50: Wie oft wurde es schon nach den Lottozeilen gefragt?

00:02:54: Ja ernsthaft noch nie glaube ich, aber es ist gerne mal so ein Witz dabei und das zeigt auch warum ich eben sage bitte nicht Zukunftsforscher weil ZukunftsForschung ist wertvolles Euromaterial Mehr nicht.

00:03:09: Okay, okay.

00:03:11: Rohmaterial brauchen Menschen.

00:03:13: für mich – unsere Zielgruppe sind im Wesentlichen der Führungsteams und Unternehmen – brauchen Führungsteams und Unternehmens um daraus ihre Zukunft zu gestalten, um ihre Annahmen zu verbessern, potenzielle Überraschungen zu sehen, Chancen zu erkennen, Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

00:03:30: das ist wofür Zukunftsforschung hilfreich ist.

00:03:34: dabei hat man es immer mit einem Dilemma zu tun, jeder weiß offentlich dass man die Zukunft nicht exakt vorhersagen kann.

00:03:44: Jeder weiß aber auch das jedes Investment in einem Unternehmen immer eine Wette auf die Zukunft ist.

00:03:51: also ich kann die Zukunft sich vorher sagen mache es aber letztlich mit jeder Investition.

00:03:57: ob ich alle Bauern im Geschäft einsteige wieder rausgehen das Software kaufen jemand Einstelle oder entlasse basiert immer auf zukunftsannahmen Und diese Zukunftsanahmen wird man unternehmerisch nicht los.

00:04:10: Okay, lass uns mal kurz bei dem Thema gerade tatsächlich bleiben.

00:04:13: was ist eigentlich deiner Meinung nach der größte Irrtum wenn es um das Thema Zukunftsforschung geht aber auch um Zukunftsstrategie?

00:04:22: weil dass es ja dann stecken fährt?

00:04:24: Naja der größste Irrtom ist im Prinzip dieses dieser Vorstellung dass Zukunft entweder darin liegt sie möglichst genau vorher zu sagen Oder darin liegt sie möglichst genau langfristig zu planen.

00:04:39: Beides ist falsch, weil ich kann natürlich wie gerade gesagt nicht voraussagen... Ich muss gute Annahmen haben und Annahme sind was anderes als Prognosen.

00:04:49: Prognose wollen Recht haben.

00:04:51: das heißt in zehn Jahren schauen wir ob die Prognese gut war.

00:04:55: eine Zukunftsannahme ist ein Beobachtungsinstrument.

00:05:00: Lege offen, auf welchen Zukunftsannahmen unsere Strategie basiert und dann kann ich diese Annahmen permanent prüfen.

00:05:06: Das ist ein Steuerungs- und Führungs-und Frühwarnsystem.

00:05:11: Und dieser zweite Irrtum ist ja man kann doch heute gar nichts mehr langfristig planen.

00:05:16: Richtig Es geht auch nicht darum die nächsten fünf acht oder zehn Jahre zu planen so wie man das früher mal naiverweise gemacht hat Sondern es geht darum zu bestimmen in welche Richtung man geht, welchen Bergman besteigen will und dann plant man praktisch die erste Etappe.

00:05:33: Und nach der ersten Etape plant man die nächste, weil man dazu gelernt hat.

00:05:37: Ja da kommen wir auch gleich nochmal zum Thema KI und das Thema Robotik würde ich gerne gleich mit Ihnen noch mal betrachten.

00:05:42: vorweg aber eine andere Frage noch.

00:05:45: Wann hast du denn für dich persönlich entschieden dass du sage jetzt mal auf die Vergangenheit pfeifst und dich sehr stark mit der ja mit der Zukunft beschäftigst?

00:05:55: Klar, ich habe schon gesagt seit thirty-fünf Jahren bist du da im Business.

00:05:58: Aber gab es so einen Moment wo Du gesagt hast ja jetzt das ist der richtige Weg?

00:06:02: Da hab' ich Bock drauf.

00:06:03: Also nachhinein ist das immer leichter zu erklären.

00:06:07: Ich kann diesen einen Zeitpunkt gar nicht identifizieren aber einen Zeitraum.

00:06:13: Das war letztlich.

00:06:14: während meiner Schulzeit.

00:06:16: also so wie ich aufgewachsen bin war für mich Unternehmertum etwas Attraktives.

00:06:23: Das hatte immer was mit Initiative zu tun, das hatte immer mit Investitionen etwas aufbauen zu tun.

00:06:29: Es hatte immer Mit Innovation zu tun was neuem also was in der Zukunft liegt.

00:06:36: Gleichzeitig hat mich Der Nimbus von Strategie interessiert weil das ganz gut zusammenpasst und letztlich alles was Bestehendes infrage stellt oder eben Neugänt.

00:06:48: die

00:06:50: Initiative war dann letztlich während des Studiums, was ich meine Diplomarbeit schreiben wollte über Frühwarnsysteme und Früherkennungssysteme.

00:06:58: Weil das eine kleine praktische aber vernachlässigte Anwendung war Und man in diesem Feld... Ich wollte ja unbedingt mich selbstständig machen weil es in diesem Felt nicht wirklich praktisch orientierte Spezialisten gab und ich war viel zu jung um Strategie zu beraten.

00:07:15: also habe ich mich darauf konzentriert.

00:07:17: Die Vergangenheit ist dabei durchaus ein weiser Lehrer.

00:07:24: Also es ist nicht so, dass sich Vergangenheit wiederholt aber es gibt eben Muster von Veränderungen, die typische S-Kurve.

00:07:32: das ist ja etwas was wir gelernt haben in der Vergangenkeit viele mal geholfen hat, viele Verteilungskurven grundsätzliche Prinzipien und Mechanismen des Hundes und da kann man durchaus aus der Geschichte enorm viel lernen weil es auch einen makrohistorischen Blick gibt der für die Analyse und die Gestaltung den nächsten Jahre ziemlich hilfreich sein kann.

00:07:55: Ja, du hast gerade gesagt aus der Vergangenheit lernt man gut.

00:08:00: Früher waren Systeme war so deine Diplomarbeit oder dein Thema in dem Bereich.

00:08:06: rückwirkend betrachtet gab es Momente wo du vollkommen ins Klo gegriffen hast?

00:08:16: Also bei Investments gab's das ja!

00:08:20: Bei eigenen Investments.

00:08:22: Ohne Namen zu nennen, aber was war so?

00:08:25: und gesagt hast verdammte Axt das hätte ich nicht machen sollen?

00:08:29: Ja klar absolut glaube dass passiert jedem.

00:08:36: das waren wenige, aber manchmal ziemlich teure Investments.

00:08:43: Die ich dann aber auch nicht so begleitet und nicht so beobachtet habe wie man das normalerweise bei einem Private Equity machen muss.

00:08:50: Bei Aktienunternehmen kriegt man ja praktisch Informationen oft reihausgeliefert.

00:08:55: da muss man tiefer reinschauen und beobachten.

00:08:57: die Zeit hab' ich mir gar nicht genommen.

00:08:58: insofern ist es selbst Schuld und ein eigener Fehler daran.

00:09:04: Ja, aber dort wo ich dann immer hingeschaut habe im eigenen Unternehmen ist so etwas nie passiert.

00:09:11: Das ist schon mal gut.

00:09:12: also wenn ich in West-Mass tätigen möchte komme ich nochmal auf dich zu und dann unterhalten wir uns noch einmal in Ruhe.

00:09:16: ja sehr gut.

00:09:19: Peru ich hatte es am Anfang schon kurz angesprochen gehabt das Thema KI und Robotik.

00:09:24: aktuell sprechen ja alle über KI.

00:09:27: Das ist ja das Nonplus-Ultra, sag ich jetzt mal.

00:09:30: Gibt es da der Meinung nach einen Bereich, über den wir uns eigentlich eher unterhalten sollten?

00:09:37: Es gibt weiterhin ziemlich viele Probleme auf der Welt und ziemlich viele Chancen auf der

00:09:49: Gerade wenn man die Technologie betrachtet, die Entwicklung gerade der Unternehmen in der Gesellschaft, der Digitalisierung.

00:09:59: Wie gesagt KI ist jetzt gerade komplett überall im Game.

00:10:03: Kommen neue Technologien noch on top vielleicht?

00:10:06: Die wir noch gar nicht als Autonomalverbraucher auf dem Zettel haben.

00:10:09: Also muss ich mal klar machen was das mit der KI ist.

00:10:14: Was gerade passiert war in zunehmender Maße seit mindestens dreißig Jahren klar.

00:10:22: Das lässt sich auch belegen, da haben Menschen sehr klar durchaus mit den heutigen Jahren prognostiziert oder angenommen wohin das führen wird und was dann passieren wird.

00:10:35: so die Abfolge ist relativ eindeutig diese Die Frage, ob es da was anderes noch gibt.

00:10:42: Also KI wird jetzt langweilig und das gucken wir mal nach dem nächsten.

00:10:46: Nachvollziehbar aber nicht wenn man wirklich ernsthaft über seine Zukunft die Zukunft seines Unternehmens nachdenken will.

00:10:54: weil alles was wir bisher gemacht haben und gebaut haben und entwickelt haben, haben wir mit dem bisher mächtigsten Werkzeug der Welt gemacht im menschlichen Gehirn.

00:11:04: Und zum ersten Mal in der Geschichte kommt bekommt dieses Gehirn Unterstützung nicht nur in Form von Software und Rechner im einfachen Sinne und Excel-Tabellen usw.

00:11:19: sondern wirklich in der Kognition, in Intelligenz.

00:11:23: das ist zum ersten Mal in dieser Geschichte.

00:11:26: Und damit wird das was bisher alles gebaut hat unser menschliches Gehirnen nochmal stärker Für die Medizin, für die Ernährung.

00:11:35: Für die Energie und für die Mobilität.

00:11:37: Für jedes Stück an Lebensgestaltung.

00:11:40: Deshalb gibt es tatsächlich kein mächtigeres Thema oder einen mächtigeren Faktor.

00:11:46: Jetzt nach dem nächsten zu suchen kann man machen aber alles wird KI getrieben sein.

00:11:53: Also selbst nach präzisionsfermentation als Ersatz der Kuh und am Schwein gewachsenes Fleisch nehmen was originales Fleisch ist, nur eben nicht am Tier gewachsen oder für Milchbrotehine.

00:12:08: Selbst wenn wir darüber nachdenken letztlich ist einer der Faktoren dahinter auch wieder KI neue Medikamente die Tatsache dass wir zumindest mittelfristig unterwegs sind den Krebs weitgehend zu besiegen und das ist KI getrieben.

00:12:23: also deshalb alles was das Gehirn gemacht hat bisher wird jetzt maximal unterstützt und deshalb ist KI der Factor hinter allem was noch kommt.

00:12:33: Ja, was würdest du denn Unternehmerinnen und Unternehmern jetzt gerade ganz konzentrierer auf Deutschland?

00:12:39: Weil dem Podcast geht es ja darum nicht nur zuzuhören sondern danach um ins Handeln zu kommen.

00:12:43: Was würdest Du Firmen in Deutschland aktuell raten, damit sie nicht hinten runterfallen ne?

00:12:51: Also kommt natürlich auch Branche Geschäftsmodell und Größe an.

00:12:56: wenn ich wenige Tipps weniger Ratschläge geben sollte lernt.

00:13:06: ich frage immer in vorträgen letzter zeit wer von euch kann programmieren?

00:13:09: und dann melden sich so ein prozent.

00:13:11: die realität ist aber alle können heute programmieren egal wer auch die dieses überhaupt nicht vorstellen können.

00:13:18: lernt diese werkzeuge zu nutzen und schafft euch software und wenn ihr das in der firma euch nicht traut da macht es halt für den bogenschieß vereinen oder für den tennisverein oder für irgendein hobby aber erlebt Diese Selbstwirksamkeit, die entsteht wenn man plötzlich Software entstehen sieht.

00:13:38: Du entstehen sie einfach durch natürliche Sprache in Deutsch oder Swahili oder Englisch und die auch noch KI unterstützt eingerichtet werden kann.

00:13:48: das sind die mächtigsten Werkzeuge gerade die der einzeln oder das kleine und letztlich auch das große Unternehmen nutzen können.

00:13:56: wir sind dabei dass die erstens jeder Programmierer heute schon fünfzig Prozent produktiver ist im Durchschnitt.

00:14:05: Aber die Zahl der Menschen, die programmieren können und werden für fünf oder für zehnfachtig gerade.

00:14:13: Und deshalb ist das... ...der wichtigste Tipp?

00:14:16: Oder es ist etwas was enorm Freude macht.

00:14:19: jetzt kann man sagen ja Moment gehen hier Gründerin und Gründer.

00:14:24: was soll ich jetzt programmieren?

00:14:26: Ja, das ist ein Irrtum.

00:14:29: Man sagt doch schon seit Jahrzehnten schon arbeit ihr nicht ihm sondern am Unternehmen.

00:14:35: und das ist genau am Unternehmen zu arbeiten.

00:14:38: Das Unternehmen zu definieren – nicht festzuzurren damit man inflexibel wird sondern das Unternehmen zu definitionen was es sein soll.

00:14:47: letztlich ist jedes Unternehmen im Kern Software und nochmal im Kern Intelligenz.

00:14:54: Sofern.

00:14:55: das kann man machen mit den Systemen wie Cloud Code oder Codex, oder Rapid oder Lovable oder Cursor.

00:15:01: Das sind Systeme, mit denen man sich beschäftigen muss und eine Führungskraft kann Menschen nicht in diese neue KI-Ära führen wenn sie nicht selbst vormachen, wie meisterhaft Sie KI anwenden?

00:15:16: Absolut, du hast es ja gerade gesagt nicht kann sondern muss.

00:15:20: Also ich selber bin auch ein Programmier-Legastheniker falls es diesen Begriff gibt.

00:15:25: aber mit Claude Cote oder das ist im Nebensatz erwähnt fällt es sogar mir leicht Dinge zu programmieren ob es Lendingpages etc.

00:15:33: sind.

00:15:34: also es ist tatsächlich einen Riesensprung.

00:15:38: eine Doppelfrage an dich gibt es Bereiche jetzt gerade noch auf KI bezogen die überschätzt aber auch unterschätzten werden.

00:15:47: Im Umfeld KI, was wird überschätzt?

00:15:53: Überschätzed wird – das ist jetzt eine Argumentation hinten rum – überschädzt wird wie dumm KI heute noch sein kann, wie viel sie halluciniert, wie viele Fehler KI-Systeme machen und wie viele Biases Sie haben.

00:16:10: weil letztlich Es ist doch das Gleiche, wenn ich einen Menschen einstelle und beauftrage.

00:16:16: Ich kann auch nicht in dessen Kopf schauen – es ist eine Blackbox.

00:16:20: Ich weiß aber auch nicht wie sein neuronales Netz funktioniert!

00:16:24: Ich kann nicht wirklich immer erkennen was da geflugert ist oder nur an vorgespiegelten Wissen da ist.

00:16:33: Das wird maßlos überschätzt.

00:16:35: Vor drei Jahren konnte man nur sagen, ja das sind stochastische Papagei hier die wissen gar nicht was sie da wiedergeben.

00:16:42: Wir sind über den einfachen Sprachmodell hinaus wir sind über die multimodalen Modelle hinaus und über die Reasoners hinaus.

00:16:50: Das ist praktisch jetzt alles Basis Und es sind jetzt bei der agentischen KI Diese ägentliche KI Das bleibt jetzt mal dass weil das sind praktisch handelnde KIs Das was ich Ihnen gebe, Herr Laube oder Sie beauftrage.

00:17:06: Und Agenten werden dann auch noch körperlich das sind dann Roboter bzw Fahrzeuge bis dahin dass eine ganze Organisation ganzes Unternehmen letztlich von einem KI System gesteuert und geführt wird mit entsprechenden gesellschaftlichen Folgen.

00:17:23: Ja

00:17:26: spannende Frage an der Stelle.

00:17:28: jetzt gehen wir mal unterschätzt

00:17:29: wird.

00:17:29: war noch ne Frage.

00:17:30: bitte ja klar.

00:17:32: Was unterschätzt wird, ist – und das passt natürlich genau dazu – die Entwicklungsgeschwindigkeit.

00:17:38: Es gibt einen Test der heißt Humanities Last Exam, also der Menschheit letzter Test.

00:17:45: Und den hat man Anfang twenty-fünfundzwanzig publiziert damit man wirklich eine absolute Messlatte für KI legen kann.

00:17:54: Zwei-tausend fünfhundert Aufgaben?

00:17:56: Nicht nur Fragen!

00:17:57: Aufgaben aus Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Sozialwissenschaften.

00:18:04: Diese Fragen – ich kann mir kaum vorstellen dass es mehr als fünf Menschen gibt im deutschen Sprachraum die mit genügend Zeit in der Lage wären das alles zu beantworten.

00:18:13: Krass!

00:18:14: Wir hatten vor am Anfang also Anfangs-Wahntausendfünfundzwanzig war die beste KI darin bei fünf Prozent von zweihundert Aufgaben richtig aktuell dreiundfünfzig Prozent

00:18:29: in

00:18:29: anderthalb Jahren.

00:18:31: Und

00:18:32: die Entwicklung ist exponentiell, das heißt es wird vermutlich bis zu diesem Jahresende dauernd wo wir bei achtzig oder fünfnachzig Prozent sind also da wo praktisch kein Mensch also in den meisten Unternehmen gibt es keinen einzigen Mitarbeitenden der auf dem Niveau ist.

00:18:46: Das wird in der Tat unterschätzt weil man sich auch gerne Fälle anschaut wo KI irgendwas Blödes gemacht hat wie zum Beispiel soll ich zur Waschstraße zu Fuß laufen oder fahren.

00:19:00: Ja das war tatsächlich mal ein Fall, wo die KI gesagt hat er ist so nah dann lauf lieber.

00:19:06: Obwohl man das Auto natürlich da nicht dabei hat.

00:19:08: Das ist aber längst korrigiert.

00:19:11: Das sind oft vermutlich zumindest Selbstberuhigungen dass man noch eine Zeit dazu warten.

00:19:19: Ich bekomme auch Fragen Wie lange haben wir denn Zeit?

00:19:24: Und wann geht's denn los?

00:19:26: und diese Fragen zeigen schon, dass der Kern nicht vorhanden ist.

00:19:30: Nämlich die Zukunftsfreude darauf in meiner Job, in meiner Profession mit meiner Aufgabe für meine Kunden, Patienten, Mandanten, Kollegen besser zu werden das ich wirklich leidenschaftlich exzellenter werden will und es grandios finde, dass jetzt mehr Intelligenz in die Welt kommt.

00:19:53: Was denkst du oder was deiner Meinung nach, was denkst Du kann die KI auch in zwanzig Jahren nicht ersetzen.

00:20:03: Schwere Frage ne?

00:20:05: Ja KI wird in absehbarer Zeit alles was ein Mensch kognitiv kann auch können.

00:20:15: Physische KI Roboter werden alles was sein Mensch körperlich kann in ab sehbar erzeit auch können.

00:20:24: Es bleibt für uns das einzige, was die beiden nicht können.

00:20:28: Mensch sein!

00:20:31: Die zukünftigen Rollen, die zukünftig Jobs werden in einem viel höheren Maße Arbeit an Menschen sein, Arbeit mit Menschen sein.

00:20:44: Dass jemand am Bildschirm mit Tastatur und Maus alle Arbeiten macht und letztlich kaum mit Menschen kommuniziert – das sind genau die Arbeiten im Büro nicht mehr von Menschen gemacht werden.

00:20:59: Wir gehen davon aus, dass in zehn bis fünfzehn Jahren sechzig Prozent der heutigen menschlichen Tätigkeiten nicht mehr vom Menschen gemacht wird.

00:21:06: Es wird neue Aufgaben geben aber mit den heutigen trifft das zu.

00:21:11: und was körperlich Roboter können?

00:21:14: vor zehn Jahren schon konnte ein Roboter namens Stalin menschliches Gewebe nach einer Operation besser zusammenlehnen als in Chirurg Und das ist zehn Jahre her.

00:21:22: Also diese Dexterität, die Fingerfertigkeit entwickelt sich gerade eben auch rasant so dass was für uns bleibt ist am Menschen zu arbeiten.

00:21:31: wir sind und darauf müssen wir aufpassen.

00:21:33: Wir sind die Chefs der KI.

00:21:36: Wir geben die Leitlinien vor.

00:21:37: Wir nehmen die Ergebnisse ab.

00:21:39: Wir haben die Fähigkeit zu beurteilen ob das anderen Menschen gut tut oder ob es andere Menschen gefällt?

00:21:45: Wir haben den Geschmack die Erfahrung.

00:21:48: damit sind wir praktisch.

00:21:50: wird jeder zur Führungskraft, jeder zur Unternehmerin oder zum Unternehmer.

00:21:57: Ja du hast schon klar die perfekte Brücke für mich geschlagen.

00:22:03: Roboter Thema Robotik im Allgemeinen hatten wir auch gesagt, das werde ich mal kurz ansprechen.

00:22:08: Was ist denn da deine Einschätzung wo die Reise hingeht?

00:22:12: Ich sage jetzt auch gerade mal ganz klassisch, du hast gesagt die Büroarbeiten Wo ist es zwischenmenschlich hier nicht benötigt wird, dass wird eher ausgetauscht und neue Jobs geschaffen.

00:22:22: Ich schmeiß jetzt einfach mal den Begriff Pflege rein.

00:22:25: oder allgemein die Robotik.

00:22:27: was ist da deine Meinung?

00:22:29: also wir haben seit Ernsthaft ungefähr sechzig Jahre Industrierobotter.

00:22:35: Das sind in der Regel einarmige Roboter, die immer schneller wurden, immer präziser wurden und ohne die unsere Industrie heute drastisch weniger leistungsfähig wäre.

00:22:50: Fußnote wenn man sich die Robotisierung der deutschen Industrien schaut das ist ziemlich erschreckend wenig.

00:22:56: In China werden jeden Tag über fünfzehntausend Roboter in Betrieb genommen, Industrierobotter.

00:23:02: Also das geht natürlich weiter.

00:23:05: was jetzt aber und wir haben vor ein paar Jahren dazu schon publiziert was jetzt neu passiert ist dass robotische Körpe die wir seit zwanzig Jahren bei Boston Dynamics bewundern wie sie es alt aus schlagen dass diese Roboter jetzt neuronale Netze als Gehirne bekommen, also KI-Gehirne.

00:23:31: Und damit wird etwas physisches im Prinzip genauso intelligent wie wir und ist in Begriff intelligenter zu werden?

00:23:38: Also wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass so ein Roboter schlicht intelligenter ist als wir selbst.

00:23:43: Wir müssen uns sogar an die Gedanken gewöhnern, dass unser Auto intelligenter isst als wir es selbst.

00:23:48: Diese Verbindung multipliziert mit dem Fortschritt Fingerfertigkeit an Dexterität plus den Investment, das jetzt gerade gemacht wird in wesentlichen Humanoide-Roboter.

00:24:06: Warum Humanoid?

00:24:07: Weil sie dann alles was wir in unserer Lebenswelt nutzen können – den Tisch die Werkzeuge, den Rasenmäher, die Fahrzeuge Genauso nutzen können wie wir, weil die Welt gebaut ist für ein Leben mit einem Wesen.

00:24:22: Mit zwei Beinen, zwei Armen Händen und im Kopf wird es andere Formen geben absolut.

00:24:29: aber diese humanoiden sind eben universell einsetzbare Geräte Körper Die wir auch so nutzen können dass sie eben Und das ist für kleine Betriebe gut Weil die da lohnt sich Industrieroboter oft nicht weil der nicht ausgelastet sind.

00:24:44: dann machen die bisschen garten Landschaftsbau Kochen Sie was zu essen, dann schneiden sie die Hecke und sortieren Teile in der Fertigung der Werkstatt oder Kerndehwerkstatt.

00:25:00: Wir haben dieses Jahr vermutlich zehn, zwanzigtausend vielleicht dreißigtaussend in der Produktion weltweit davon.

00:25:08: Und wir werden in fünf bis zehn Jahren so viele Roboter diese humanoiden Art produzieren wie wir heute Autos produzieren.

00:25:18: Ja, also so ein Umandel der Roboter sind fünf Prozent ungefähr von der Masse eines Autos.

00:25:24: Deshalb ist das leicht vorstellbar und wenn wir neunzig Millionen Autos jedes Jahr produzieren dann ist es relativ leicht vorstellbar dass wir so viele Roboter produzieren werden und das führt dazu, dass wir zehn Jahre später mit entsprechendem weiteren Hochlauf auch weit über eine Milliarde oder zwei diese Roboter da in der Welt haben?

00:25:45: Ja, das hört sich schon so ein bisschen an.

00:25:47: wie ist der Film noch damals mit Wurstmers i-Robot glaube ich.

00:25:51: Also es ist schon irgendwo ein bisschen beängstigend.

00:25:55: Das ist tatsächlich die nächste Frage von meiner Seite und zwar was macht ihr bei dieser ganzen rasanten Entwicklung?

00:26:02: Und das ist ja trotzdem auch für viele schwierig zu verstehen.

00:26:06: Was macht ihr trotzdem Hoffnung auch für die Zukunft?

00:26:09: aber was macht dir auch Angst wenn du überhaupt Angst hast?

00:26:14: Wir haben eine Wirtschaft weltweit, die darauf beruht dass weit mehr als neunzig Prozent der Menschen als abhängig Beschäftigte ihr Geld verdienen von dem sie leben und wir halten das auch für praktisch Gott gegeben.

00:26:34: Als wäre das nie anders gewesen.

00:26:36: tatsächlich ist aber der Arbeitsplatz der Job ja eine Erfindung.

00:26:40: Wir haben das.

00:26:41: im Zuge der Industrialisierung haben wir das massiv verbreitet.

00:26:45: Das gab es früher zumindest in diesem Maße nicht, waren die Menschen selbstständiger.

00:26:50: Und weil wir so abhängig sind von Jobs kann dieses System das gar nicht überleben.

00:26:57: Weil eine KI-Stunde – das würde man nie so rechnen aber wenn wir es mal analog rechnet würden ist eine KI Stunde unter einem Euro heute schon im Vergleich zu Menschen und wird auf Cent-Beträge.

00:27:11: Also viele sagen, too cheap to meter.

00:27:14: es wird einfach zu billig werden um das zu messen.

00:27:17: Das ist bei KI praktisch auch schon so.

00:27:20: Bei den Roboter habe ich mal eine vor zwei Jahren ungefähr eine Kalkulation gemacht mit wirklich sehr vorsichtigen Annahmen und kam auf anfangs mind.

00:27:31: maximal vierzehn Euro pro Stunde Und da habe ich für Menschen, die sich um den Roboter kümmern.

00:27:36: Alleine schon sieben Euro reingerechnet.

00:27:38: also wir sind relativ schnell bei zwölf zehn acht sechs vier Euro pro Stunde und dann werden Unternehmen keine Wahl haben als Roboter einzusetzen.

00:27:47: das führt dazu dass mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts davon ist sicher aber es sind Annahmen, die berechtigt sind und die wir verargumentiert haben.

00:27:57: Das führt dazu Dass eben viel mehr arbeiten Die heute kein Mensch machen will zunächst mal von den Robotern übernommen werden.

00:28:06: Alles was, sagen die Amerikaner Dahl, dirty dangerous and difficult ist also alles was eintönig dreckig gefährlich und schwierig ist.

00:28:17: Achtzig Millionen Arbeitsplätze oder achtzig Millionen Arbeitskräfte fehlen weltweit.

00:28:21: Die werden erst einmal aufgefüllt.

00:28:24: Es wird ja von den KI-System, also der virtuellen KI auch vieles gemacht.

00:28:28: Wofür man sonst gar keine Zeit hatte und gar keine Gelegenheit hatte und Menschen damit gar nicht befassen wollte?

00:28:35: Dann aber wird ein Prozess beginnen parallel letztlich, der auch wirklich menschliche Arbeitskraft ersetzt.

00:28:43: und dann komme ich eben auf diese sechzig Prozent der Tätigkeiten die nicht mehr vom Menschen gemacht werden.

00:28:49: Das heißt aber auch dass wenn die Arbeitskosten kognitiv wie physisch immer niedriger werden und wenn wir weiterhin Konkurrenz haben, wovon wir ausgehen dann werden die Preise deflationiert.

00:29:04: Alles wird sowohl die Dienstleistung und zwar die absolute Top-Dienstleistungen wie beispielsweise in der Selbstberatung in Sachen Recht da kommt man nämlich raus aus dem Beratungsverbot Wie auch eben für physische Arbeiten.

00:29:23: dann werden Produkte, Leistungen deutlich billiger und führen langfristig gesehen dazu.

00:29:28: Dass wir durch diese höhere Produktivität, höhere Productivität hat immer zum Erwohlstand geführt – es bleibt auch so -, dass wir praktisch im Überfluss leben.

00:29:38: Problematisch daran ist das nicht eben von heute auf morgen umgestellt werden kann selbst wenn man wollte.

00:29:46: Zum einen wird ja sichtbar heute durchaus verzögert.

00:29:52: Also man versucht dem sagen, das wird schon nicht so und das sind ja Science-Fiction-Szenarien.

00:29:58: Jetzt befassen wir uns mit was realistischem.

00:30:00: Das hat aber schon begonnen.

00:30:03: die Tatsache dass jetzt alles schon umgefallen ist und überall nur noch die KI's arbeiten.

00:30:08: Das liegt nicht an der Qualität der KI, sondern das liegt an unserem Einsatz, unsere Einsatzfähigkeit, unsere Fähigkeit sie einzusetzen so gesagt.

00:30:18: Und auch ja Geschwindigkeit wie wir es vorantreiben wollen oder müssen oder uns zulassen tatsächlich?

00:30:23: Ganz viele Gefühle Gewohnheiten auf Gesetze spielen damit, die das verlangsamen und das ist ja auch gut so.

00:30:31: Aber wir werden, und das hatten wir vor zweihundert Jahren schon mal eine Phase haben dieses Übergangs die durchaus schwierig und gefährlich ist.

00:30:41: Wir haben schon ziemlich viele Spannungen.

00:30:44: seit dreißig und mehr Jahren haben so normal verdienende Menschen real keinen Zuwachs erlebt relativ gesehen hier sogar ein Niedergang ihre Möglichkeiten.

00:30:56: Und wenn jetzt aber auch noch diese Verhandlungsmacht, also wir hatten ja Fachkräftemangel und Mitarbeiter ist immer was wert.

00:31:04: Wenn die Verhandlungsmacht auch noch weggeht weil Likayi und die Roboter das billiger machen können und oft sogar sicherer schneller dann werden sie nicht einfach schweigen und sich beschweren wie Gelinde gesagt und vor zwei Hundert Jahren hat mir das Phänomen der Maschinenstürmer das dauerte Jahrzehnte.

00:31:29: Das wird jetzt nicht die Jahrzehnete dauern, ich gehe davon aus dass wir heute etwas schlauer sind.

00:31:35: aber so wie die Unternehmen und auch die Politik das verzögert dafür Vorkehrungen zu treffen so sehr weil wir kurzsichtig sind als Menschen das ist uns in der Rente so sehr wird eben diese Krise noch schlimmer.

00:31:51: Und es gibt

00:31:53: ja Lösungen, aber da geht man zu langsam an.

00:31:57: Ja, das ist ja jetzt trotzdem alles noch eher in dem Bereich oder auf der Seite des Beängstigenden.

00:32:03: Auf was dürfen wir uns denn freuen?

00:32:05: Also wo siehst du dann die Hoffnung in der Zukunft?

00:32:10: Alles, was heute uns – oder vieles von dem, was uns heute Angst macht, Krankheiten, Krebs, früher Tod, Leid, Hunger, Armut wird mittelfristig und langfristig praktisch verschwinden.

00:32:35: Wir haben den Hunger ganz ohne KI in der letzten dreißig Jahren schon getrittelt, also wir sind schon enorm erfolgreich darin die unsere Energieversorgung wird um zwei tausend fünfzig sechzig mit hoher Wahrscheinlichkeit zu über neunzig Prozent regenerativ sein.

00:32:56: Ja, auch ein Industrieland.

00:32:58: Man kann heute einen Industrieland zu seventy-fünf Prozent elektrifizieren mit heutiger Technologie und dabei hat KI natürlich auch geholfen diese Effizienzen zu erreichen.

00:33:10: die Preise sind für Kilowattstunde Batteriespeicher um über neunzig Prozent gesunken in etwa so über zehn Jahren.

00:33:20: die Chinesen haben im letzten Jahr so viel Solarleistung dazu gepackt, nicht nur Kapazität wie die Amerikaner zweimal so viel wie die amerikanern ihre ganzen Geschichte.

00:33:33: Diese diese Investitionen in regenerative Energien haben nichts mit den grünen zu tun weil in China gibt es keine Grünen sondern das hat was zu tun damit er sich diese Investionen lohnen.

00:33:45: deshalb sind zwei Prozent aller Neuinvestitionen in Energieerzeugung, Stromerzeugungen regenerativ.

00:33:52: Zwei neunzig Prozent das sind absolut gute Nachrichten.

00:33:56: wenn Energie kein Problem ist auch Wasser kein Problem weil wir können mit Unkehrsmose Anlagen mit Normenanlagen für Trinkwasser sorgen ohne Ende.

00:34:07: Das was ich als Präzisionsfermentation genannt habe könnte eine Alternative sein.

00:34:13: dass wird langsam gehen weil wir wieder als Menschen Gewohnheiten ändern müssen Aber das wird dazu führen, dass wir einen großen Teil über kurz oder lang der landwirtschaftlichen Fläche nicht mehr für die Viehzucht brauchen.

00:34:27: Und es wird zu einem Überfluss an Nahrungsmitteln führen.

00:34:30: Wird's dann immer noch Hunger geben?

00:34:33: Wahrscheinlich aber mit Sicherheit nicht weil nichts da ist sondern weil es wie heute eigentlich auch logistische Probleme gibt.

00:34:40: also längeres Leben gesünderes Leben sicheres leben preiswertere Transport, sauberer Transport und saubere Energieversorgung.

00:34:51: Das Leben im Überfluss ist nicht etwas was nur geträumt ist.

00:34:59: Ich habe ein bisschen Gänsehaut gekriegt um ehrlich zu sein gerade.

00:35:02: Also positiv!

00:35:03: Ich freue mich da drauf.

00:35:04: Pero mit Blick auf die Uhr.

00:35:05: ich muss ein bisschen aufs Gas drücken aber eine spannende Frage tatsächlich an der Stelle.

00:35:11: stelle dir vor du hast einen zehnjähriges oder zwölfjähriges Kind vor dir sitzen.

00:35:17: Was würdest du diesem Kind auf den Weg mitgeben, dass es in zehn, fünfzehn oder auch sogar zwanzig Jahren gut gewappnet ist?

00:35:29: Ich hab vorhin gesagt das was für uns bleibt ist unsere Rolle als Mensch.

00:35:33: Das gilt dem Privaten natürlich so, war ja schon immer so im Beruf aber auch.

00:35:38: Das was zählt schon immer und in Zukunft noch mehr ist ein...was ich nenne einen exzellenten Mensch zu sein.

00:35:47: Ein Mensch, mit dem man es gerne zu tun hat.

00:35:49: Ein Mensch auf den man sich verlassen kann.

00:35:51: Ein Menschen der logisch denken kann.

00:35:53: Einen Menschen, der nach ethischen Prinzipien handelt.

00:35:55: Ein mensch der Initiativ ist ein mensch, der kommunizieren kann und so weiter.

00:36:01: Das sind für mich Eigenschaften eines exzellenten Menschen Und das sind genau die Fähigkeiten, die wir entwickeln und trainieren sollten Nicht nur bei kleinen Kindern nicht dabei Jugendlichen und Berufsanfängern sondern eigentlich bei allen.

00:36:15: Diese Fähigkeiten werden noch wichtiger, als sie es bisher waren.

00:36:19: Sie werden hoffentlich nicht mehr so selten sein wie sich heute sind – das Zweite und es gibt natürlich keinen Knopf dazu dem Kind jetzt aufzubürden und so zu programmieren dass es genau das tut.

00:36:34: aber es braucht eben eine Lenkung, eine Leitung, eine Führung die Vor allen Dingen auf Zukunftsfreude basiert.

00:36:44: Wir haben in Deutschland viel zu viel Zukunftsangst und wir dürfen weder die Mitarbeiter noch die Kinder mit Zukunfts- angst führen, wir müssen Zukunfts Freude stiften oder dafür müssen wir sie zuerst in uns auch entdecken oder wiederentdecken Oder zünden Und mit dieser Freude auf Zukunft zu zeigen Welche welche Welche Wirkung man im Leben erreichen kann wenn man all diese Eigenschaft eines exzellenten Menschen hat plus Faszination für Technik, eine Ausbildung oder ein Studium in einem technischen Beruf.

00:37:24: Die hilft technologisch bewandert dazu sein Gefühl dafür zu haben welche.

00:37:30: das ist praktisch egal weil die werden sowieso alle veralten und unsere Fähigkeiten werden interessanterweise eher besser universeller, aber es braucht eine technische Orientierung.

00:37:41: Idealerweise möglichst perfektes Englisch.

00:37:44: alle anderen Sprachen sind egal weil Kaidas übersetzt und dann ist man ganz gut gerüstet.

00:37:49: Aber diese Fähigkeit dieser Eigenschaft eines exzellenten Menschen ist der Kern.

00:37:55: Das wäre eigentlich das perfekte Schlusswort gewesen, aber ich habe trotzdem noch eine Frage.

00:38:00: jetzt haben wir natürlich auch immer bisschen weiter in die Zukunft geschaut, also wenn es um strategische Zukunftsplanung auch geht.

00:38:07: Was empfiehlst du denn Unternehmerinnen und Unternehmern jetzt auch, sag ich mal kurzfristig bis mittelfristig?

00:38:14: Auf was hier achten sollen wir, wo sie jetzt wirklich meinen Augenmerk drauflegen soll?

00:38:18: Also ich sage das mal so die nächsten ein- bis drei Jahre.

00:38:23: Also das, was... Wenn man dann Unternehmen richtig gut strategisch führt schreibt man sich fünf oder zehn Annahmen auf, macht das mal ganz einfach.

00:38:36: Was wird in drei Jahren anders sein?

00:38:39: In meinem Markt als heute?

00:38:41: und was wird so bleiben?

00:38:43: Diese Aussagen – das sind Zukunftsanahmen – die gebe ich meinen Kollegen, meinen Mitarbeitern, Kollegen, die vielleicht dem ähnlichen Geschäfts sind.

00:38:52: Jedenfalls ich setze diese Annahme einmal der Kritik aus und dann höre ich mir an, was Leute anders sehen!

00:39:01: Das ist Phase eins.

00:39:02: Phase zwei ist dann in dieser Welt, die ich da beschreibe, welche Aufgabe hat mein Unternehmen?

00:39:10: Was sind meine Missionen dieser Welt?

00:39:13: aus welchem Antrieb mache ich das?

00:39:14: für wen mache ich dass?

00:39:15: mit welcher Wirkung die Ich verspreche mit welchen Lösungen und wie ist das gesellschaftlich gut?

00:39:19: weil diese Kombination Diese fünf Elemente sollten immer Teil einer Mission sein.

00:39:26: Dann was mittlerweile jeder kennt aber so ein bisschen naiv behandelt wird, was ist meine einzigartigkeit?

00:39:35: Also Positionierung.

00:39:37: Meine Einzigartigkeit aus Sicht der Kunden im Rahmen dieser Mission.

00:39:44: Diese beiden Punkte müssen weniger in der Regel umfassen als man bisher tut weil die meisten Unternehmen machen viel zu viele verschiedene Dinge Es gibt viel zu viel Verzettlung und viel zu wenig Fokus.

00:40:00: Weil diese wenigen Dinge, die muss ich bereit sein mit allen Mitteln und Kräften zu verteidigen und nach vorne zu treiben.

00:40:08: Und gäbe es noch vieles aber dann maximale Nutzung von KI-Ressourcen.

00:40:16: Da dürfen durchaus ein paar tausend Euro monatlich draufgehen.

00:40:20: Das also je nach Größe des Unternehmens.

00:40:22: aber das Es gibt keinen Argument, das nicht zu tun.

00:40:28: Und es gibt auch keinen Beruf in dem das nicht wichtig ist oder kein Geschäftsfeld in dem dass nicht wichtig is.

00:40:34: Überall wo das menschliche Gehirn bisher wichtig war, ist Kaidi der absolute Förderer und ich glaube das gilt für alles.

00:40:42: Wobei man aber auch sagen muss, man kann nicht einfach eine KI draufsetzen.

00:40:45: Sondern es gibt ja den schönen Spruch Shit in, Shit out.

00:40:48: also eine gewisse Vorbereitung sag ich meister schon von Nöten damit das Ding auch richtig einschlägt.

00:40:53: Ich sage immer so die Kirsche oben drauf aktuell zumindest um das nach vorne zu treiben.

00:40:58: Das ist unsere Rolle.

00:41:00: Wir als Chefs WKI, wir setzen sie ein.

00:41:04: Wir setzen die Ziele, wir setzten die Leitlinien, beschreiben den Prozess lassen uns dabei beraten von der GEI wie wir dem Prozess machen.

00:41:10: Wir nehmen die Ergebnisse ab und machen das im Loop, im Regelkreis Und bleiben aber natürlich diejenigen die das einsetzen.

00:41:20: Ja, ist krass.

00:41:21: Also es ist faszinierend was da alles gerade schon passiert ist, was gerade aktuell passiert und was noch kommen wird in der Zukunft.

00:41:27: Rero ich könnte die ganze Zeit den ganzen Abend mit dir füllen sozusagen aber das würde den Rahmenschen bringen.

00:41:33: vielleicht müssen wir uns dann nochmal zusammensetzen.

00:41:37: zum Abschlussbiger Peru wenn unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne mit dir in Kontakt treten möchten oder sich auch weiter sage ich mal über das Thema Zukunftsstrategien oder Zukunftsmenagement informieren möchten.

00:41:48: Was können sie tun?

00:41:51: Man kann auf LinkedIn befolgen.

00:41:56: Man kann den deutschen oder den englischen YouTube-Kanal abonnieren, man kann mitglied kostenfrei Mitglied der Bright Future Leaders werden – das ist praktisch unsere Community der Menschen die so ähnlich denken wie wir und so ähnlich handeln wollen wie wir auch kostenfrei da geben.

00:42:17: Online-Vorträge, kompakt Seminare, Werkzeugewissen usw.

00:42:26: Das ist ... Wenn es einen wirklich interessiert, dann wird man damit.

00:42:30: Die findet man auf unserer Website und wissen breit futurely das.

00:42:36: Sehr cool!

00:42:37: Lieber Peru, vielen Dank.

00:42:40: Es hat mega Spaß gemacht und liebe Zuhörer, ihr habt es gerade gehört.

00:42:45: Also wenn ihr da weiter noch mit Informationen bombardiert werden wollt geht auf die Seite und werdet da kostenfrei Mitglied.

00:42:52: also ich werde das auch jedenfalls machen.

00:42:54: Das war mir selber gar nicht bewusst!

00:42:56: Und ich freue mich drauf wenn ihr das nächste mal wieder einschaltet gebt uns gerne ein Like an der Stelle natürlich auf Spotify.

00:43:04: Bewertungen sehr gerne auch.

00:43:05: und lieber Peru Vielen vielen Dank an deine Richtung, dass du dir heute die Zeit genommen hast.

00:43:10: Uns einen kurzen Einblick sage ich mal über die Zukunft und ich sage explizit noch einmal Du bist kein Zukunftsforscher sondern eine Strategie oder ein Zukunftsmenschwer.

00:43:22: Liebe Grüße nach Hause bis zum nächsten Mal!

00:43:24: Danke schön, bis

00:43:26: dann!

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