Entscheidungen in Millisekunden: Was Führungskräfte von Top-Schiedsrichtern lernen können - Urs Meier
Shownotes
Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir: Urs Meier, einen der bekanntesten FIFA-Schiedsrichter weltweit. Wahrscheinlich kennst du ihn noch von den ganz großen Spielen: zwei Weltmeisterschaften, zwei Europameisterschaften und das Champions-League-Finale 2006. Vielleicht erinnerst du dich auch an seine Zeit an der Seite von Jürgen Klopp beim Sommermärchen 2006 im ZDF-Studio.
Mit Urs spreche ich heute über das Thema Entscheidungen und warum keine Entscheidung zu treffen, auch immer eine Entscheidung ist. Wir tauchen tief ein in die Welt des Profifußballs, beleuchten aber auch, was Führungspersönlichkeiten und Unternehmerinnen und Unternehmer von der Schiedsrichter-Perspektive lernen können.
Urs erzählt, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen, ob auf dem Platz oder im Unternehmen und warum Mut, Erfahrung und Intuition beim Treffen von Entscheidungen unerlässlich sind. Du erfährst, warum klare Kommunikation und Transparenz im Team so entscheidend sind und was es bedeutet, auch mit Fehlern und deren Folgen souverän umzugehen. Links Urs Meier:
Website: https://www.ursmeier.ch
Links Hermann Fürstenau:
Website Hermann: https://hermannfuerstenau.de/
Fördermittel Quick-Check: https://calendly.com/h-fuerstenau/foerderung-fuer-kmus-beratung
Transkript anzeigen
00:00:06: So, einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen zu unserer neuen Folge bei der Podcastreihe Wissensreich Stories.
00:00:15: Und mein heutiger Gast – ich begrüße dich recht herzlich lieber Urs!
00:00:19: Mein heutiger musste schon in der Vergangenheit Entscheidungen in Millisekunden treffen und Millionen von Menschen auf dem Sofa haben dann danach Minuten Zeit gehabt, diese Entscheidung dann auch Revue passieren lassen.
00:00:35: Lieber Urs du bist einer der ja ich würde mal sagen bekanntesten FIFA-Schiedsrichter der Welt.
00:00:42: tatsächlich, das darf man auch so sagen.
00:00:44: Ich gucke mal auf meinen Spickzettel!
00:00:46: Du warst bei zwei Weltmeisterschaften dabei, bei zwei Europameisterschaftens dabei, durfte es auch im Jahr die Champions League Finale pfeifen.
00:00:56: Da können wir ja auch darauf eingehen.
00:00:58: und natürlich – und das ist für mich ein ganz besonderes Highlight, weil da war ich mitten im Studium – beim Sommermärchen an der Seite von Jürgen Klopp und ich glaube Kerner war das, wenn ich es richtig im Kopf habe.
00:01:12: In den
00:01:13: Ausschuss ist das genau.
00:01:15: Genau
00:01:15: da hatte dir im ZDF dann das Studio gemanagt und damit verbinde ich natürlich ganz besondere Erinnerungen.
00:01:23: deswegen schön dass du heute da bist, dass wir die Zeit nimmst auch für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:01:28: und heute haben wir natürlich das Thema Entscheidungen.
00:01:33: ja?
00:01:34: Wir sind... Wir sind aktuell ja gerade noch mitten in der Weltmeisterschaft und ich stelle mal direkt eine provokante Frage vorweg.
00:01:44: Und zwar, vor ein paar Tagen beziehungsweise von einer guten Woche gab es hier einen Entscheid, eine rote Karte die amerikanischen Nationalmannschaft – du erinnerst dich wahrscheinlich?
00:01:56: Geh' ich mal davon aus!
00:01:59: Hat die Politik sich so ein bisschen eingemischt?
00:02:01: Ich nenne jetzt mal keine Namen, ja.
00:02:04: Herr Rothrecher, wenn man das so sagen darf!
00:02:06: Wie siehst du das denn?
00:02:09: Ja sehr, sehr kritisch.
00:02:10: natürlich und vor allem hat die FIFA mit diesem Entscheid, dass man diese rote Karte... Dass man die im Prinzip auf Bewährung ausgesetzt hat, hat gegen ihre eigenen Grundsätze verstoßen.
00:02:25: also die FIFA war eigentlich immer Die Organisation, die weltweit alle Nationalverbände immer wieder darauf hingewiesen hat eine rote Karte ist automatisch eine Spielsperre und an dem wird nicht gerüttelt.
00:02:39: Also das war für jeden Fußballer auf der ganzen Welt war das klar wenn ich eine rotte Karte habe ein Spiel muss sich mindestens absitzen.
00:02:48: Ein Spiel bin ich gesperrt Und das war gut so, weil eben wie gesagt man konnte sich an etwas festhalten.
00:02:57: Das hat jetzt die FIFA mit dieser Menschheit, den sie gemacht haben, absolut kaputtgemacht und ich habe gesagt Sie haben die Büchse der Bandora geöffnet und es wird eine Lawine von Problemen auf sie zukommen nicht nur auf die FIFA auch auf die Landesverbände, auf die Regionalverbände sich zu Unrecht vom Platz gestellt, gefühlt hat wird natürlich sagen Moment ich gehe da in Berufung diese Spielsperre ist falsch.
00:03:29: Ich will dass die aufgehoben werden oder und das ist einfach das ist wirklich fatal.
00:03:34: was sie da gemacht haben wie FIFA
00:03:36: ja du sagst jetzt gerade Fatal Lavine das heißt eigentlich dass das Vertrauen in den Sport hat schon ganz schön Riss bekommen oder?
00:03:46: Ja, auch in die Institution oder natürlich.
00:03:50: Und vor allem woher kommt dieser Entscheid?
00:03:53: Das kann ja nicht sein dass ein US-Präsident oder irgend einer aus der Politik sich da einmischen.
00:04:02: das hat man schon immer gehabt.
00:04:03: logisch wollen sie einmrichen.
00:04:05: aber bis jetzt gab es einen Schutzmauer oder eine klare Schutzbau, es gab Reglemente.
00:04:13: Es war klar, dass sie da keine Chancen haben.
00:04:17: und jetzt hat man gesehen doch... Auf einmal haben sich Chancene oder?
00:04:20: Und das befeuert natürlich andere noch mehr Druck auszuüben, noch mehr reinzugehen.
00:04:28: Und nochmal eben!
00:04:29: Da hat die FIFA sich wirklich einen Eigentor geleistet.
00:04:32: Schöner geht's nicht mehr.
00:04:34: Ein schönes, schönes Eigentor.
00:04:35: Übrigens herzlichen Glückwunsch nochmal zum Erreichen des Viertelfinales der Schweiz!
00:04:39: Das will man an dieser Stelle auch nicht vergessen auszusprechen nachdem wir ja kläglich versagt haben.
00:04:46: Sind wir mal ehrlich?
00:04:47: Ja das ist schon so.
00:04:49: Wir sind jetzt an drei Weltmeisterschaften sind wir besser klassiert gewesen als die Deutschen und das ist für ein kleines Land wie die Schweiz schon etwas außergewöhnliches oder... Und es tut mir auch weh für die Deutschen muss ich ehrlich sagen.
00:05:04: Die Deutschen können sich natürlich damit drösen, dass sie noch besser sind als die Italiener.
00:05:08: Aber auch das dröstet ja niemanden mal wirklich auf.
00:05:13: Also es ist tatsächlich an der Zeit, dass Deutschland wieder in die Rolle kommt, die Sie eigentlich früher gehabt haben.
00:05:23: Sie haben vier Sterne und wir haben immer noch keinen Stern.
00:05:29: Man muss etwas machen!
00:05:31: Dafür habt ihr ein besseres Finanzwesen?
00:05:33: So.
00:05:35: Und auch die Österreicher haben gehabt, den glaube ich hinten runterfallen lassen.
00:05:38: also das passt auch.
00:05:41: Aber du sagst gerade der deutsche Fußball da muss was passieren.
00:05:44: Entscheidungen müssen fallen und dass ist ja auch dein Kernthema tatsächlich.
00:05:48: Entscheidungen treffen jetzt nicht nur auf dem Platz sondern auch im Unternehmertum.
00:05:53: Wir beide kennen uns hier schon stolze Zehn, elf Jahre würde ich mal behaupten oder noch länger sogar.
00:06:00: Und du hast einen Satz immer wieder gesagt und er hat mich sehr geprägt.
00:06:05: Kein Entscheid ist auch ein Entscheid!
00:06:09: Jetzt gehen wir mal so ein bisschen weg vom Sport, wir können nachher aber auch wieder zurückkommen.
00:06:13: Aber gehen wir einmal in das Unternehmertum.
00:06:17: Was verbirgt sich hinter dem Satz?
00:06:20: Kein Entscheidung ist auch eine Entscheidung.
00:06:22: Ja im Prinzip für die Verantwortung.
00:06:26: Wir haben ja ganz viele Führungsleute in allen Ebenen.
00:06:30: Die haben alle immer schöne Business-Karten.
00:06:33: Da steht drauf, weiß ich nicht was ... CEO, CFO und und und oder Leiter für keine Ahnung was da alles draufsteht.
00:06:42: Schöne Titel oder?
00:06:44: Und was beinhaltet das ganz grundsätzlich?
00:06:48: Also wenn ich in einer Führungsrolle bin muss sich Entscheidungen treffen Ich muss leiten führen Dieser Satz ist ja mal das eine, dass man eben auch ein Entscheid ist und sich bewusst ist.
00:07:02: Und wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun, sondern auch für das, was wir eben nicht tun.
00:07:09: Viele haben das Gefühl wenn ich nichts tue mache ich nichts Falsches!
00:07:12: Doch
00:07:13: man macht ganz vieles falsch, wenn man nichts tut.
00:07:16: Man geht nicht vorwärts und ist blockiert.
00:07:20: Die Entscheidungen werden von anderen vielleicht getroffen oder vom Umfeld getroffen.
00:07:26: Es sind nicht mehr die eigenen Entscheidungen.
00:07:29: Und für das ist man verantwortlich.
00:07:31: Darum ist mir dieser Satz... Diese ganze Aussage eben auch so wichtig.
00:07:37: Und im Fußball ist es ja genau dasselbe, wenn der Schiedsrichter nicht mehr Entscheidungen trefft und das machen sie zuteil auch nicht mehr.
00:07:43: Sie treffen keine Entscheidungen mehr und fahren da was notwendig wäre nämlich im Strafraum oder wo die ganz wichtigen Entscheidungen gefällt werden, treffen sich keine Entscheidung mehr.
00:07:54: und was passiert dann?
00:07:55: Dann muss der VR reingreifen.
00:07:57: Da sagt der VR ... Moment!
00:07:59: Da war doch irgendetwas.
00:08:01: Auf einmal kommt eine andere Stelle kommt und übernimmt diese Rolle.
00:08:06: Nur das Problem ist diese andere Stelle, zum Beispiel der VRR hat gar nicht die gleichen Kapazitäten oder haben nicht die gleiche Fähigkeiten wie der Hauptschiedsrichter.
00:08:16: oder warum ist er Hauptschiebsrichter?
00:08:19: Er ist da oben weil er in der Vergangenheit vieles gut gemacht hat, weil er viele wichtige Spiele geleitet hat.
00:08:26: Weil er mit dem Druck umgehen kann und so weiter und so fort.
00:08:33: Und warum ist er da?
00:08:34: Warum ist der VRR VRR?
00:08:36: Weil er eben genau diese Fähigkeiten noch nicht hat!
00:08:39: Und jetzt muss auf einmal der VR R diese Entscheidung treffen.
00:08:41: Nein, das schiedsrichter muss diese Entscheidung treffen... und sie treffen sich oft nicht, oder?
00:08:48: Und dann kommen Sie in Schwierigkeiten.
00:08:50: Das ist im Geschäftsleben genau dasselbe!
00:08:52: In dem Moment wo die Entscheidungen nicht mehr von der Führung betroffen werden, kommt jetzt links und rechts, da macht es auf einmal irgendjemand andere... ...und dann hat's nicht mehr die gleiche Qualität.
00:09:03: Oft hat das nicht mehr eine gleiche Kualität.
00:09:06: Also der Schiedsrichter ist die Geschäftsführung sozusagen oder VRR, die zweite Management-Ebene.
00:09:11: Die vielleicht ab und zu nochmal was dazwischen sagt?
00:09:14: Ja oder noch weiter unten keine Ahnung was auch immer.
00:09:19: Man muss das einfach so sehen.
00:09:20: Da kommen wir gleich nochmal darauf zurück auch falsche Entscheidungen zu treffen oder gar keine Entscheidung zu treffen die fatale Auswirkung hat.
00:09:27: jetzt du hast ich muss mal kurz gucken neun oder Profispiele Zirka oder noch mehr geleitet, korrigier mich wenn die Zahl falsch ist.
00:09:36: Aber die eigentliche Kernfrage ist du musst ja innerhalb du hast gerade gesagt grade im Strafraum innerhalb von Millisekunden Entscheidungen treffen.
00:09:47: wie schwer ist das?
00:09:49: Eigentlich nicht schwer!
00:09:50: Wenn Du bereit bist für diese Entscheidung ist sie nicht schwer.
00:09:53: also das heißt was heißt bereit sein für eine Entscheidung?
00:09:55: und du musst Du musst halt schiedsig, du musst ein Spiel lesen können.
00:09:58: Du musst vorausschauen können.
00:10:00: Ich sage immer wieder, ich mache den Vergleich mit Autofahren.
00:10:04: Jeder der beginnt Auto zu fahren und das erste Mal dann den Führerschein bekommen hat und das erst einmal alleine auf der Autobahn unterwegs ist oder?
00:10:13: Er wird mit hundertachtzig zweihundertzweihundertzwanzig wieder schon Probleme haben Weil er kann noch nicht vorausschauen.
00:10:21: Er hat noch diese Erfahrung.
00:10:23: Das heißt, er wird in Situationen kommen die für ihn kritisch sein können.
00:10:27: Auf einmal kommt ein Lieferwagen auf die Linkgespur Keine Ahnung was einer bremst oder was auch immer.
00:10:34: er wird nach rechts überholt und er wird mit diesen Situationen wieder Schwierigkeiten haben weil er nicht die Erfahrung hat von nie aus zwei, drei Jahre Erfahrung hat auf der Autobahn.
00:10:47: Dann wird er mit Zwei-Hundertzwanzig locker, wird das Ganze analysieren und sagen oh da vorne ist ein Lastwagen, da ist ein Lieferwagen noch hinten dran, der wird jetzt wahrscheinlich dann irgendwann ausschwenken oder?
00:11:00: Also ich komme da mit Zwiehundertzweihunderdzwanziger, also was habe ich für Möglichkeiten?
00:11:05: Ich hab so ein gutes Auto dass ich noch mehr Gas geben kann als ich gebe so richtig Gas, dass ich da vorbeikomme.
00:11:13: Ja, kann man oder?
00:11:16: Man weiß selber was man macht.
00:11:18: Gebe ich jetzt mehr Gas?
00:11:19: Oder sage ich nee, ich gehe schon mal etwas vom Gas runter und gehe auf Bremsbereitschaft?
00:11:24: keine Ahnung es wird passieren!
00:11:26: Und das meine ich und du hast es voraus geschaut und es ist eigentlich locker für dich.
00:11:32: Kein Problem Du wirst nicht in Stress kommen, du kannst dich vielleicht ärgern ab diesem weißen Lieferwagen.
00:11:39: Weil er kommt eigentlich immer raus also von dem her.
00:11:42: Du kannst dich aber nicht ärgert und im Fußball ist es genau dasselbe.
00:11:46: Also du musst sehen was passiert Und wenn du bereit bist für die Entscheidung dann ist sie einfach.
00:11:53: Du kannst eigentlich nochmals ich kann oft schon vorher sagen der lässt sich jetzt fallen Es gibt einen Falspiel, es gibt einen Elfmeter oder es gibt ein Tor.
00:12:03: Das sage ich oft schon wie weit voraus.
00:12:06: Dann sagt meine Frau, wie konnte sie sehen dass das ein Tor gibt?
00:12:10: Das war klar!
00:12:14: Schau mal die Ausgangslage an so wie das aufgestellt ist.
00:12:18: Das kann nur ein Tor geben oder Elfmetern und das war wirklich so mit... Oder Schwalbe?
00:12:25: Ich war mal an der Weltmeisterschaft, ich weiß nicht.
00:12:29: Dann war ich ja mit ZF, da war ich am Funk, also in Rio de Janeiro.
00:12:36: Belarrete war irgendwo in Sao Paulo und hat ein Spiel kommentiert oder?
00:12:41: Und das war das Spiel Holland gegen... Ich weiß nicht mehr, gegen Werks.
00:12:51: Es spielt keine Rolle.
00:12:53: Auf jeden Fall ein portugiesischer Schiedsrichter.
00:12:57: Und Robben geht in den Schrafraum rein, so von rechts geht er rein und ich sage also nicht zu Bellaretti, sondern zu mir selber.
00:13:04: Ich bin auf dem Bildschirm gewesen, Oliver Kahn und Oliver Welker waren auf dem Sofa und haben das auf einem großen Bildschirmen geschaut.
00:13:10: Also etwas weiter weg von mir und ich war für mich allein und habe gesagt der lässt sich fallen!
00:13:15: Jetzt lässt sie sich fallen?
00:13:16: Ach du, der lässt dich jetzt gleich fallen
00:13:17: oder?!
00:13:18: Dann ist er oben so rein, hat einen Move gemacht oder der Verteidiger machte auch ein Move und dann hat er sich fallen.
00:13:24: Also verdammt noch mal Schwalbe, schwalbe!
00:13:26: Nie umnehmen wir elf Meter oder?
00:13:28: Und der Schiedsrichter hatte einen Elfmeter... Nein, wie kann man da auf diesen Elfmetern reinfallen?
00:13:35: Auf jeden Fall habe ich dann das auch Bellaretti gesagt.
00:13:39: Nach dem Motto, dass es eine Spalbe war ganz sicher nichts und so.
00:13:42: Und dann kam Oliver Kahn nach dem Spiel.
00:13:44: Wie konntest du schon vorher sehen, dass der sich fallen lässt?
00:13:49: Das war so klar!
00:13:50: So wie er reingeht... Der Move und so die ganze Körperhaltung.
00:13:55: Das war so klar!
00:13:56: Und dann ist der Entscheid auf einmal ein einfacher, oder?
00:13:59: Und warum war der Schiedsrichter nicht bereit für diesen Entscheid?
00:14:03: Weil er verletzt war... Er war verletzend in diesem Spiel.
00:14:05: Er hat eine falsche Position gehabt.
00:14:07: Er war gar nicht in der Fähigkeit da hinzugehen, wo er hingehen hätte müssen um das... Ja, der Schietzricht.
00:14:13: Da und so mal.
00:14:14: Und das war das Problem des Schiedssrichters da zumal.
00:14:17: Heute ist es das Problem der Schiezrichter dass sie schonmal gar nicht mehr dahin gehen weil sie sagen, ich habe ja den VOR.
00:14:24: Sie gehen gar nicht mehr in diese Position rein.
00:14:26: Sie sind gar nicht bereit für die Entscheidung und das ist das Entscheidende.
00:14:32: Das ist eben auch in der Wirtschaft so.
00:14:34: Wirtschaftsführer haben vorauszuschauen.
00:14:37: Die haben varauszudenken.
00:14:39: Die werden bereit sein für diese Entscheidungen.
00:14:42: Und wenn sie dann kommen, ist es auf einmal einfach!
00:14:46: Du hast ja gerade vorher gesagt, das Spiel lesen.
00:14:49: Das heißt eigentlich ein guter Unternehmer, ein gutter Geschäftsführer oder Geschäftsführerin sollte auch lernen die Wirtschaft sage ich mal und die Auftragslage zu lesen weil dann kannst du ja vorher sehen was kommt.
00:15:03: Ich erhält nur sich nicht innerhalb von Millisekunden entscheiden.
00:15:06: aber du hast ein bisschen Vorlauf Aber irgendwann wird der entscheid fallen Und dann musst du eben entweder A oder B sagen.
00:15:14: Das ist eben nochmals auch da, entweder gehst du auf die Bremse oder du gibst Volk aus.
00:15:20: Oder was machst Du jetzt?
00:15:22: Aber nichts zu tun wäre das Dümste!
00:15:25: Genau, das ist nämlich ein guter Punkt, da wollte ich vor schon mal einhaken, nichts zu tun.
00:15:29: Jetzt gibt es ja in Deutschland sehr viele Fördermöglichkeiten, Zuschüsse
00:15:35: etc.,
00:15:37: dass ist dann eigentlich fahrlässig solche Sachen Nicht zu betrachten.
00:15:43: als Geschäftsführer zu sagen, ne unserem Unternehmen geht so gut.
00:15:48: Wir müssen gar nicht auf staatliche Förderung zugreifen.
00:15:50: also Zuschüsse im Sinne von geschenktem Geld um dein Unternehmen weiter voranzutreiben ja sehe ich jetzt als eigentlich sehr sehr fahrlässig an wenn man das als wirtschaftlich verantwortlicher... ...nicht in Betracht zieht!
00:16:07: Man muss es nicht unbedingt nutzen aber man muss auf jeden Fall in Betrag ziehen.
00:16:10: wie siehst du das denn?
00:16:11: Das ist genau wie du.
00:16:16: Wir möchten das Geld nicht nehmen, so nach einem Motto vom sozialen Standpunkt her.
00:16:24: Doch im Prinzip ist es ja eine Hilfe in die Zukunft.
00:16:29: Man muss immer in eine Investition sehen und wenn man das eben nicht nimmt dann umsetzt... Ja, dann fehlt vielleicht irgendetwas.
00:16:39: Das ist ungefähr in der Schiedsrichterei... Oder
00:16:41: man muss mit dem Entscheid leben?
00:16:43: Oder man muß halt mit der Entscheidung leben das was er nicht gemacht hat?
00:16:47: Ja natürlich muss man damit leben!
00:16:49: Ich versuch das immer umzusetzen jetzt in den Fußball oder die Schiedssichterei.
00:16:55: Also ich würde vom DFB jetzt Fördergelderkriege um die Schédsrichter besser zu machen.
00:17:00: Die nehme ich jetzt nicht an So nach dem Motto, ich brauche jetzt die Schiedsrichter nicht besser zu machen.
00:17:05: Die sind ja gut genug oder?
00:17:07: Ja dann ist es sehr möglich dass sie momentan gut genug sind aber vielleicht in der Zukunft nicht mehr oder das wir links oder rechts überholt werden.
00:17:14: auf einmal sind die Schweizer Schiedsschichter besser als die Deutschen Auf einmal sind aus Polen, aus Rumänien und aus Bulgarien sind auf einmal besser als den deutschen Schiedschechter weil sie eben Gelder einsetzen für Förderung und so weiter.
00:17:31: Nee, man soll das schon einsetzen!
00:17:33: Man soll immer wieder an sich arbeiten und voran kommen.
00:17:38: Das sehe ich auch so.
00:17:40: Zwei ergänzende Fragen zum Thema Millisekundenentscheidungen.
00:17:44: Gab es eine Situation wo du genau wusstest egal welche Entscheidung ich jetzt treffen muss?
00:17:50: Es kann nur schief gehen?
00:17:52: Ja das gibt's natürlich ja... Und daran um das Spiel, wo ich dann am meisten in den Schlagzeilen war.
00:18:01: Obwohl der Entscheid richtig war, war ich trotzdem vier Tage auf der Titelseite des Sanns und ich sage immer wieder Beckham hat es nur drei Tage geschafft auf die Titelseite der Sann zu kommen.
00:18:13: Ich war vier Tage an der Titel-Seite.
00:18:16: also von dem her sieht man mal wie emotional eben auch solche Entscheidungen sind.
00:18:20: Nein!
00:18:20: Ich habe da ein Tor analysiert.
00:18:22: in der neunzigsten Spielminute beim Bielstand von eins zu eins wäre das Tor gewesen, zum zwei-zu-eins der Engländer.
00:18:29: In der Europameisterschaft war es im Jahr vier in Portugal und die Engländen sind nach elf Metern schießen und so weiter.
00:18:36: Nach Verlängerung sind sie ausgeschieden und da war ich der Sündenbock oder?
00:18:40: Und nochmal eben nochmals, ich bin der Sindenbock gewesen, vier Tage lang mindestens, das ging ja dann nach länger
00:18:47: usw.,
00:18:48: mit diesem Entscheid.
00:18:50: Nochmals der Nutterbener richtig war.
00:18:51: Hätte ich ihn nicht getroffen Während die Engländer zwar weitergekommen, da wäre aber die Kritik von den Portugiesen gekommen.
00:18:58: Also ich konnte eigentlich machen was ich wollte in dieser Situation.
00:19:04: Du bist eh irgendwo in der Kritik oder?
00:19:08: Das war doch das mit der großen Flagge dann irgendwann auch, ne?
00:19:12: Ja genau, da haben sie so eine Flacke.
00:19:13: Achtzig auf Neunzig Meter haben Sie da versucht auf mein Haus zu legen und nach dem Motto Genau als eben im Zweiten Weltkrieg wurden ja Ziele markiert Bomber ihre Ziele fanden.
00:19:25: Also das war dann so, die hat, aber die Engländer sind ja da sehr kreativ in solchen Sachen.
00:19:29: Ja vor allem diese Sander auch ne?
00:19:30: Die ist in der Ode jetzt
00:19:31: gut.
00:19:32: Aber trotzdem herzlichen Glückwunsch zu vier Tagen Titelseite Saas.
00:19:36: Danke!
00:19:36: Das muss man hoch anerkennen und erst mal hinbekommen.
00:19:39: Aber damals wäre tatsächlich der VR natürlich hilfreich gewesen weil
00:19:45: er ... Nee, der wär nicht hilfreig gewesen.
00:19:48: Warum wäre ich auch hilfreich gewesen?
00:19:50: Ich hab hier einen richtigen Enschei getroffen Dann hätte ich eben keinen Entscheid getroffen.
00:19:57: Das wäre wahrscheinlich das Ding gewesen, oder?
00:20:00: Und der VOR hätte es vielleicht gar nicht gesehen!
00:20:02: Weil das Problem ist, es war ein Trick hier auch eine Situation.
00:20:06: Und ich habe sie eigentlich nicht gesehen oder?
00:20:09: Ich habe ja aus dem Bauch herausgepfiffen und hab einfach gesagt, es stimmt nicht!
00:20:13: Das ist auch so ein Learning was ich mittefühlen möchte.
00:20:17: Auch den Führungsleuten, dass wenn Sie schon Erfahrung haben oder nochmals, wenn du keine Erfahrungen hast dann musst du nichts aufs Bauchgefühl hören im Prinzip.
00:20:24: aber wenn du Erfahrung hast, dann verdammt nochmal höher auf deinem Bauch Gefühl Dann nimmt das als wichtiges Element mit, weil der Bauch sagt oft gerade in schwierigen Situationen wo so zwei drei Sachen miteinander hineinspielen, sagt er oft das Richtige.
00:20:43: Man hat es vielleicht gar noch nicht richtig wahrgenommen was es ist aber... das Gefühl im Prinzip die Erfahrung, dass weiß es stimmt nicht irgendwas stimmt nicht.
00:20:52: Du kannst es nicht festmachen was nicht stimmt aber irgendwas stimmt nichts.
00:20:56: Das kann irgendwo ein irgendetwas sein.
00:21:00: in einem beim Autofahren zum Beispiel irgendwie in einem Spiegel hat irgendwas reflektiert.
00:21:06: Du weißt aber nicht was war's?
00:21:08: Es war irgendwie falsch.
00:21:10: Was
00:21:13: kann sein, dass es ein Ball war?
00:21:14: Weil's kann sein das er sein Kind war... Da sitzt dann gleich auf die Straße rennt oder keine Ahnung was und an und für sich.
00:21:20: dein Unterbewusstsein hat schon lange gesehen!
00:21:23: Achtung, Achtungsgefahr!
00:21:25: Und wenn das Zeichen kommt, dann musst du in der Regel auf Bremsbereitschaft, da musst du langsamer werden.
00:21:31: Da musst du sagen Achtungen, da ist irgendwas falsch.
00:21:33: und das hast du nochmals in der Wirtschaft, es hat so viele gute Wirtschaftsleute, die auf ihr Gefühl auch hören und die haben meistens auch Erfolg.
00:21:45: Das musste ich dir auch lernen als Schiedsrichter.
00:21:47: Hör auf deine Intuition, hör auf dein Gefühl!
00:21:52: Ja also Thema Bauchgefühl, Thema Erfahrung ist natürlich auch extrem wichtig.
00:21:58: oder auf Menschen zu hören, die Erfahrung haben.
00:22:00: Zumindest das mit einbeziehen.
00:22:02: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:22:04: Gewöhnt man sich eigentlich dran Entscheidungen zutreffen und auch mit den Folgen sage ich jetzt mal dann auch zu leben ob sie positiv oder negativ sind?
00:22:14: Natürlich!
00:22:15: Das ist nochmals ein Teil von deinem Job.
00:22:19: du bist Schiedsrichter.
00:22:20: Du musst Entscheidungen treffen richten.
00:22:23: Du musst Entscheidung treffen ja oder nein Und das ist auch eben nochmals im Geschäftsdehnen genau dasselbe.
00:22:30: Wenn du in der Führung bist, musst du Entscheidungen treffen?
00:22:32: Ja oder nein?
00:22:33: Was machen wir jetzt?
00:22:34: Gehen wir da gehen wir nicht?
00:22:35: Gehn wir links oder gehen wir rechts?
00:22:37: Aber hier bleibt nicht einfach stehen vor der Wegaberlung ja oder nein und dann geht es.
00:22:42: man sagt man wir gehen rechts oder ja.
00:22:45: vielleicht merkt man nach ein paar Kilometern paar Tagen oder ein paar Wochen, je nachdem auch.
00:22:52: Es ist der falsche Weg gewesen und auch dann hinstellen und sagen es war falsch.
00:22:58: Ja, so eine tatsamalige Perspektive was für mich der richtige Weg.
00:23:01: wenn ich jetzt anschaue ist das der falschen Weg.
00:23:04: Wir gehen jetzt zurück und gehen den linken Weg.
00:23:07: wir machen jetzt einen anderen Weg oder?
00:23:08: Und wenn du da offen und transparent arbeitest und ehrlich bist dann folgen dir die Leute auch.
00:23:15: viele Führungsleute haben Angst Persönlichkeit zu verlieren, an Einfluss zu verlierern.
00:23:21: An Souveränität zu verlierieren wenn sie Fehler zugeben?
00:23:25: Nein das Gegenteil ist der Fall!
00:23:27: Wenn du hinstest und sagst ich nicht irgendjemand hat einen Fehler gemacht Nicht die Welt ist schuld und die Bundesregierung ist schild Und keine Ahnung wer alles schuld ist.
00:23:38: nein Ich habe da zumal entschieden wir gehen rechts und der Weg war falsch Härtig Schluss.
00:23:45: Und jetzt nehmen wir den anderen Weg, oder?
00:23:47: Da muss
00:23:48: man ein bisschen gut auch beweisen.
00:23:49: Folgt
00:23:50: ihr mir und dann sagt die Mitte dabei sagen natürlich folgen wir dir weil du ehrlich, weil du transparent bist, weil wir dir vertrauen, oder Punkt!
00:24:00: Ja ja, prozentual das ist natürlich eine schwierige Frage.
00:24:04: aber prozental was denkst Du?
00:24:06: wieviel Prozent sind Bauchgefühl?
00:24:08: Wie viel Prozent sind Erfahrung?
00:24:13: Das schwierig zusammen also... Es ist schwierig zu fragen.
00:24:20: Erfahrungen und Bauchgefühl haben natürlich sehr viel miteinander zu tun, also im Prinzip du kriegst all diese Bilder oder all die Situationen, die kriegste natürlich nur mit Erfahrung mit, indem du halt hunderte Tausende von Spielen zum Teil auch schaust.
00:24:33: Du musst sie ja nicht mal selber pfeifen, du musst sie schauen oder in der Wirtschaft eben du musst bereit sein, du muss das aufnehmen.
00:24:44: Ist das so eine Einheit, Erfahrung und Bauchgefühl?
00:24:49: Dass es quasi wie als Einheit irgendwo da herkommt.
00:24:52: Und am Schluss meiner Karriere waren die entscheidenden Pluspunkte, die ich hatte mit dieser ganzen Erfahrung, dass es eben dann so einfach war.
00:25:11: Es war nicht mehr schwierig und andere tun sich hier unlebisch schwer mit solchen Entscheidungen.
00:25:16: Ja, oder man muss sagen... Ist das so klar?
00:25:22: Das
00:25:24: ist der klare Elfmeter.
00:25:26: Das ist doch ein klares Handspiel!
00:25:28: Das ist nie und immer ein Handspiel.
00:25:30: Das war noch einmal so klar.
00:25:33: Es war einfach, aber die erklärste jemanden... Ich denke mir, dass ein Klavier-Vertuose, wer erklärt da irgendwann am Anfang das Klavierspielen einfach ist?
00:25:44: Ja, nee, Scheiße!
00:25:46: Klar, er hat mich noch nicht spielen hören.
00:25:49: Wenn ich davor tassen soll, dann sehe ich es und denke, nein!
00:25:52: Und dann siehst du den... Und für ihn ist das alles einfach oder?
00:25:59: Weil er erfahrt.
00:26:01: Absolut zum Thema Führung, Unternehmer tun beziehungsweise Führungen und Team kommen wir gleich noch.
00:26:05: Da habe ich noch ein zwei Fragen dazu.
00:26:08: Was glaubst du?
00:26:08: bei den heutigen Unternehmerinnen und Unternehmern auch Klima-Stardubs scheitern die Personen eher an den Fehlentscheidungen oder an denen nicht Entscheidungen?
00:26:20: Ja das ist natürlich schwierig zu sagen weil eine Entscheidung die man nicht trifft ist auch eine Entscheidung.
00:26:27: aber was glaubst Was ist deine Meinung dazu?
00:26:34: Man kann natürlich bei beidem scheitern, mal ganz grundsätzlich oder aber eben nicht.
00:26:38: Ich glaube es wäre es immer schöner zu scheittern wenn man etwas gemacht hat als zu scheiten und nichts gemacht hat.
00:26:45: Also ich habe wenigstens versucht ein Tor zu erzielen.
00:26:54: Wir gehen jetzt in einen Spiel rein Wir können ja auch in das Werben-Finale.
00:27:01: Also wenn ich nur im Prinzip sage, wir machen nichts und versuchen nur zu verteidigen oder?
00:27:05: Und wir verlieren dann einzeln ohne dass sich versucht habe überhaupt ein Tor zu erzählen ist doch das irgendwie.
00:27:13: also es wäre eigentlich schöner auch wenn ich verliere aber wir haben wenigstens versucht.
00:27:18: wir haben längstens alles versucht oder und ich glaube gerade so.
00:27:22: Startups und so weiter die haben ja oft diesen dieselbe Diese Leichtigkeit, diese Unbekrümmertheit im Prinzip.
00:27:32: Und wenn sie die verlieren dann ist es nicht gut.
00:27:34: Eigentlich finde ich das immer so toll!
00:27:36: Die gehen ja so rein und wir versuchen es nach vorwärts.
00:27:40: Das ist ja der Schöne.
00:27:43: Ich habe einen sehr guten Freund, er ist Business Angel.
00:27:47: Der hat über zwei Hundert Firmen beteiligt oder?
00:27:51: Der weiß auch, dass von diesen zwei Hundert Firmen nicht jeder dieser Firmen wird durchstarten.
00:27:56: Es werden wahrscheinlich... Nicht
00:27:57: jedes Unternehmen ein Unicorn sozusagen?
00:28:00: Ja genau oder?
00:28:02: ich glaube wenn er sagt zehn Prozent haben er folgt dann ist er wahrscheinlich schon zufrieden.
00:28:13: aber die haben es alle versucht.
00:28:17: Einfach auch mal Mut beweisen.
00:28:19: Natürlich, man braucht Mut oder?
00:28:21: Und in all meinen großen Entscheidungen hat er in meinem Leben auf dem Fußballplatz halt ich brauchte zum Teil... Ja, ich brauch den Mut nicht eigentlich kein Mut das war für mich einfach so klar.
00:28:33: aber ich bin wie soll ich es sagen Ich hab's einfach gemacht
00:28:38: Genau, also einfach mal machen.
00:28:39: Es gibt auch so einen schönen Satz der heißt, lieber unperfekt begonnen als perfekt gezögert und ich glaube das ist gerade für das Thema Unternehmertum egal in welcher Position du gerade stehst, ist das ganz wichtig.
00:28:54: Und manchmal muss man ein Risiko eingehen?
00:28:59: Du musst manchmal ein Risico eingehen!
00:29:01: Das gehört auch dazu.
00:29:05: Darum gibt es ja die, die dann erfolgreich sind weil sie eben das Risiko gemacht haben.
00:29:11: Weil sie gesagt Ja wir machen noch diesen Schritt und wir gehen nach vorne.
00:29:19: Meine Meinung nach lohnt es sich, oder?
00:29:21: Und nochmals und wenn's halt nicht gut gegangen ist dann hat man etwas draus gelernt.
00:29:24: Oder auch dieses Spruch von Nelson Mandela oder I never lose either i win or i learn... ...oder ich verliere nie.
00:29:31: entweder ich gewinne oder ich lerne!
00:29:33: Das ist halt auch für ein Unternehmer.
00:29:35: bis am Schluss ist das so,
00:29:36: oder?!
00:29:37: Es ist immer wieder dasselbe, man hat mal wieder eine Niederlage.
00:29:41: Aber diese Niederlage eben nochmals, das ist keine Niederlager.
00:29:44: Es ist eigentlich etwas was man dann wieder
00:29:45: ganz
00:29:46: lernt.
00:29:46: es ist ein Learning genau dass auch so annehmen ja okay.
00:29:50: also Fakt ist man wird abends nicht um ins Bett gehen egal was passiert.
00:29:53: so
00:29:55: sehr gut.
00:29:56: nochmal zum Thema Führung Team Vertrauen Transparenz zurückzukommen.
00:30:03: Du hast ja gerade gesagt, wenn man klare Kommunikation hat und klare Entscheidungen trifft dann folgt einem auch das Team.
00:30:09: Wolfgang Grupp hat da auch mal glaube ich in seinem Vortrag immer gesagt vor wegen der Nacht zu drei geweckt wird Dann werden erst grüßen T-Shirts produziert am nächsten Tag werden rote T-shirts.
00:30:17: aber hauptsächlich die Entscheidung wird getroffen Und die Leute haben das vertrauen.
00:30:22: wie ist das denn auf dem Fußballplatz.
00:30:25: Du bist ja auch eine Autoritätsperson gewesen als Schiedsrichter, das heißt die beiden Teams müssen dir auch darauf vertrauen dass du das Spiel im Griff hast.
00:30:35: Ja wie geht man denn damit um?
00:30:39: Das ist natürlich wieder deine Aufgabe und das ist tatsächlich so.
00:30:43: sie schauen sehr schnell und sehr genau.
00:30:45: Hast du die Kompetenz also hast Siehst du, was da passiert?
00:30:56: Also hast du die Fähigkeiten ein Spiel zu leiten.
00:31:01: Die Menschen zu leiden also erstens mal fachlich aber auch menschlich und das schauen sie sehr genau.
00:31:08: Ich sage immer wieder die ersten zehn fünfzehn Minuten gehört Jeder Halbzeit gehören dem Schiedsrichter, da musst du dich einbringen.
00:31:15: Da musst du den Spiel in die Hand nehmen oder?
00:31:17: Und sie werden schauen beim ersten Kontakt wie laut ist der Pfiff, wie reagiert er und ich sage immer wieder das auch so einen Fehler der heute gemacht wird.
00:31:28: Die Falspielen werden ungefähr alle gleich getriffen.
00:31:32: Es gibt keine Abstufung mehr, oder?
00:31:34: Und das muss eben schon sein!
00:31:35: Bei uns zu Menschen in der Führung ist es die Lautstärke zum Beispiel... Das Auftritt des
00:31:42: Selbstbewusstseins.
00:31:45: Ein Falspiel beginnt ja mit dem Pfiff.
00:31:51: Der Pfiff ist eine Kommunikationsmittel.
00:31:53: D.h.,
00:31:53: du hast einen Falspiel, da gibt es einen Falkspiel bei Stufe eins.
00:31:57: Null ist kein Falsspiel.
00:31:58: Stufe Eins ist ein ganz leichtes Falspielen ohne X oder?
00:32:02: Und dann gibt's aber Stufen bis zehn!
00:32:04: Zehn wäre gelb, oder?
00:32:07: Jetzt hast du einen Falthspiel am Anfang eines Spiels und das ist auf acht oder neun.
00:32:11: Also schon sehr knapp vor Gelb.
00:32:14: Was heisst wie muss denn der Pfiff sein... Der muss lang und laut sein, oder?
00:32:20: Dass jeder weiss... Uuh!
00:32:22: Und auf dem Motto noch so ein Ding.
00:32:24: Da gibt es Ärger.
00:32:25: Genau.
00:32:25: Knapp vor Gelb,
00:32:26: oder?!
00:32:27: Dann weiß doch der gefellte Spieler Weiß Aha!
00:32:30: Der hat das gesehen Das war ein Fallknapp Vor Gelb.
00:32:34: Also er fühlt sich geschützt Und der, der das Fall gemacht hat, weiss Ouh!
00:32:40: Er hat's auch gesehen.
00:32:41: also ich bin jetzt knapp vor gelb.
00:32:43: Also nur schon mit dem Pfiff hast du eigentlich relativ viel klargemacht.
00:32:48: Und jetzt kommt noch die Gessung vielleicht dazu, ein Blick dazu und sagt hey oder pass auf?
00:32:55: Oder es kommt dann halt noch eine Ermahnung dazu.
00:32:57: das wäre dann der nächste Schritt dass du halt dann einfach sagst Hey!
00:33:00: Du weißt du bist knapp vor Gelb.
00:33:02: Noch so ein Falschspiel und du als Gelb also... Das lässt sich nicht durchlaufen.
00:33:07: Und dann merken die Spieler A Der hat's gesehen B Der hat sie richtig eingeschätzt Und C, der hat richtig kommuniziert.
00:33:17: Dann fühlen sich alle aufgehoben und geschützt.
00:33:20: Genau das ist Führung!
00:33:22: Ich finde es spannend, dass du das so sagst... uns oder ich persönlich, wenn ich mich betrachte als Zuhörer, als Zuschauer war ein Fußballspiel habe ich noch gar nicht darauf geachtet.
00:33:31: Deswegen liebe Zuhöre und Zuhöhre achtet mal auf die Intensität des Pfiffs und die Länge des Pfiffes das nächste Mal ob das zwischen eins und zehn ist.
00:33:39: aber tatsächlich jetzt gerade bei dem Spiel England gegen Argentinien in der WM jetzt aktuell bin ich der Meinung dass der Schiedsrichter am Anfang da waren.
00:33:49: so ein paar Situationen dachte ich mir okay da wird es jetzt kritisch weil die Argentina sehr hart reingegangen sind dass er das Spiel war.
00:33:56: Das war ja den ersten fünfzehn Minuten, weil du es jetzt sogar sagst die zehn-fünfzehn minuten gehören im Schiedsrichter.
00:34:02: da habe ich das Gefühl gehabt mit dem Wissen was du gesagt hast oh oh oh er verliert die Zügel.
00:34:09: Ja
00:34:10: das war an der ganzen Weltmeisterschaft etwas so dass man einfach viel zuviel laufen liest, dass man in Prinzip genau das nicht gemacht hat.
00:34:17: und Ja, im Prinzip an dieser Weltmeisterschaft die Mannschaften die vor allem gegen Argentinien gespielt haben.
00:34:25: Die haben eigentlich das mehr oder weniger dann irgendwie angenommen und sie haben nicht reagiert.
00:34:33: Die Schweiz hat nicht reagieren, die waren sehr ruhig.
00:34:35: Die Ängländer waren sehr ruhig und auch jetzt die Engländer sind eigentlich ruhig geblieben Und das ist nicht unbedingt der Verdienst gewesen des Schiedsrichters in all diesen Spielen.
00:34:46: Es ist eher der Verdienste der Mannschaften gewesen, wie sie eingestellt sind.
00:34:51: und dann Gott sei Dank bei diesem Spiel Argentinien-Englern, jetzt bei diesem Halbfinalsspiel haben Sie dann irgendwann mal begonnen, Fußball zu spielen.
00:35:01: Genau oder?
00:35:02: Dann kann man auch sagen es war schlussendlich, ich war's in Ordnung Im hinten heraus war es die Schiedsrichterleistung, auch in Ordnung.
00:35:12: Es war keine Diskussion von dem her aber das war nicht in allen Spielen so.
00:35:17: oder.
00:35:17: und das ist eben auch etwas dass der Schiedssicht ja an dieser Weltmeisterschaft oft sich selber zu wenig reingebracht hat mit Leitungen und Führungen.
00:35:26: also wenn du das machst in der Bundesliga ich kann sie rein sagen in der Diese Ortsspiele zu leiten, wie die Schiedsrichter an der Weltmeisterschaft das gemacht haben werden sie schiffbruchherr ein.
00:35:39: Das
00:35:39: sind die Konsequenzen der Entscheidungen ganz simpel auf die Wirtschaft zurück übertragen.
00:35:45: Kleine Anekdote an dieser Stelle Du sagst die ersten zehn bis fünfzehn Minuten gehören im Schiedsprüchter und du musst das Spiel relativ schnell in den Griff kriegen.
00:35:57: Das Thema der Ausstrahlung, der Körpersprache, der Autorität beginnt ja eigentlich schon, solange die Mannschaften noch und das Schiedsrichter-Team in den Katakompten stehen kurz bevor man dem Platz betritt.
00:36:13: Ich schmeiß jetzt einfach mal den Namen Oliver Kahn rein dann weißt du genau was ich meine.
00:36:17: gehe ich davon aus?
00:36:20: Ja natürlich!
00:36:22: Wahrscheinlich hieß es das Halbfinals spiel Deutschland gegen Südkorea nämlich an dass du da ansprichst Ja genau, also wo er mir natürlich sehr tief in die Augen geschaut hat vor dem Spiel.
00:36:34: Weil halt im Viertelfinal und im Achtelfinal wurden sehr komische Entscheidungen getroffen zu Gunsten der Koreaner Und die Deutschen haben auch Befürchtungen gehabt dass auch im Halbfinal das Ganze so weitergeht Dass sie benachteiligt werden vielleicht im halbfinalspiel.
00:36:52: und da wollte er schon von mir quasi schon vor dem spiel sehen Bin ich bereit?
00:36:58: Bin ich weg, bin ich fair genug dieses Spiel so zu leiten?
00:37:03: und ja da musst du diesen tiefen Blick von Oliver Kahn den musstest du auch aushalten und im Prinzip zurückgeben in dem dass sich natürlich innerlich gesagt habe Ja!
00:37:16: Ich bin stark genug.
00:37:17: Ich bin fair genug.
00:37:18: So quasi du brauchst keine Angst zu haben das da heute irgendwas schiefläuft Und das ist auch natürlich diese Ausstahlung dieser innere Kraft, die du haben musst in solchen Situationen.
00:37:33: Die kommt von ihnen und kannst du nicht lernen.
00:37:35: oder wir sind keine Schauspieler, sondern das Pust von ihnen kommen, diese Überzeugung der Kraft.
00:37:42: Das ist eben auch etwas was Führungsleute daran arbeiten müssen in diese Kraft kommen oder die ganz großen schwierigen Aufgaben, die kommen meistens erst später.
00:37:53: Die kommen nicht schon am Anfang, aber dass sie da bereit sind, dass sie an sich arbeiten und diese Ausstrahlung dann auch mal rüberkommt ja was ist für mich?
00:38:02: Absolut
00:38:03: mit Blick auf die Uhr.
00:38:04: also ganz kurz ich erinnere mich auf er glaube ich halt er hat einfach nur noch gegrunzt nach dem Motto alles klar er ist zufrieden und jetzt können wir anfangen Fußball zu spielen.
00:38:12: Ja ungefähr so.
00:38:13: ne ich habe nicht gegrunsert, hat er nicht mehr so irgendwo zufriedene.
00:38:17: Nee, ich hab da nur so quasi... als wir uns dann wirklich so tief in die Augen geschaut haben und beide haben so quasi mitgeteilt was sie im anderen sagen wollten ohne dass man miteinander reden muss.
00:38:29: Das können ja die Männer anscheinend, die müssen ja nicht reden, die können sich anschauen und man weiß eigentlich klar was ist habe ich dann gesagt guten Abend Herr Kahn oder?
00:38:39: Und er hat ihn auf seine Art geantwortet.
00:38:42: Das meine ich dann jetzt genau.
00:38:44: In der Tat bei uns da und Telefonate auch zehn Sekunden, wenn ich da mal eine Frau denke die sagt immer was redet ihr in zehn Sekunden?
00:38:50: Da ist es bei uns nicht einmal die Einleitung, das habe ich ganz spricht durchgeführt.
00:38:54: Lieber Urs mit Blick auf die Uhr wir müssen ein bisschen aufs Gas drücken sonst kenne ich wieder Ärger von meinem Team.
00:38:58: Ich hab ja zwei Fragen.
00:39:00: tatsächlich du hast gerade auch den Begriff Fairness angesprochen.
00:39:04: deswegen vielen Dank für die perfekte Vorlage.
00:39:06: Was bedeutet für dich Fairness als Schiedsrichter Als Mensch und als Unternehmer, weil ich weiß du hattest ja auch eine Unternehmensberatung seiner Zeit.
00:39:18: Ja, ich hatte auch Haushaltgeräte im Küchengeschäft, die waren zwanzig Jahre lang usw.
00:39:24: Im Prinzip einfach immer wieder.
00:39:26: was heißt Fairness?
00:39:27: Fairness heisst immer das Denken vom anderen her.
00:39:30: oder war es schade ich meinen Gegenüber mit meinem Handel, mit meinem Tun oder... Und einfach immer in solchen Situationen sich einfach in die Lage des Anderen versetzen Was passiert bei ihm?
00:39:42: Und wenn man das nur schon mal in seine Überlegungen reinbringt, dann hat man Entscheidungen die oft für den anderen eben auch irgendwo passen.
00:39:52: Die Asiaten haben ja das Gesicht waren oder das ist ja für sie ganz wichtig dass man im anderem das Gesicht wahren kann Und ich finde das eigentlich gar nicht so schlecht, wenn der andere das Gesicht fahren kann.
00:40:05: Also für mich war es immer, dass ich ehrlich... Dass ich einfach das was ich erzähle, dass sich nicht nur auf die Fahne schreibe Fairplay oder sondern dass ich das auch lebe.
00:40:14: also das sind einfach die Menschen... Ich sage immer wieder, wenn drauf steht.
00:40:21: Also einer hat mir das mal so gesagt, als Kompliment.
00:40:24: Er hat gesagt weißt du da wo Urs Mayer drauf steht?
00:40:27: Da ist auch hundert Prozent Urs Mayern drin und genau so muss es sein.
00:40:31: oder.
00:40:31: und dann wissen die Leute dass sie gut aufgehoben sind oder und dass sie dir vertrauen können.
00:40:39: und ich glaube eben hat er ja auch immer mit Vertrauen zu tun.
00:40:42: oder Ja
00:40:44: wenn du mal zurückblickst was würdest du dem heute als Rat mitgeben.
00:40:58: Mach achtzehnt raus, das ist mir egal!
00:41:00: Nein, es spielt eigentlich keine Rolle.
00:41:05: Ich habe in meinem Leben nicht mehr ... wie soll ich sagen?
00:41:08: Nein... Ich hatte auch mal die Frage gekriegt von einem Journalisten, welchen Fehler würden sie heute nicht mehr machen?
00:41:15: und dann gesagt, keinen.
00:41:17: Ich würde nichts anderes machen weil genau diese Fehler haben Das gemacht mit mir, den ich heute bin.
00:41:27: Und nein!
00:41:29: Man kann sagen ja man muss vielleicht dem einen nicht mehr vertrauen.
00:41:33: Nein, ich habe dem da zumal vielleicht zu viel vertraut und ich bin enttäuscht worden.
00:41:39: Aber das hat mir wieder geholfen in einer anderen Situation oder?
00:41:42: Absolut.
00:41:43: Durch dass sich nicht irgendwie vom Weg abbringen lassen.
00:41:51: Vertrauen heißt auch Trauen.
00:41:52: Jemanden trauen können, oder?
00:41:55: Und dann halt ja und ich will das nicht ändern.
00:41:58: Nein, ich würde sagen... Ich würde dem im XXV-Jährigen nur sagen mach es genauso!
00:42:05: Mach deine Fehler, geh deinen Weg, hol deinen Niederlagen, hol aber auch deine Siege und genieße das Leben.
00:42:13: und genau so.
00:42:15: Und vor allem aber versuche, deine Freiheiten zu bewahren.
00:42:19: Und deine Freiheit ist das Wichtigste und das habe ich immer gemacht in meinem Leben.
00:42:22: Ich habe immer... dass ich selber entscheiden kann, dass ich frei bin und was mir gut tut wo ich glücklich bin.
00:42:32: und ich kann heute sagen mit siebenundsechzig Jahren Ja!
00:42:35: Ich bin glücklich!
00:42:36: Ich hätte das so unterschrieben.
00:42:40: Wenn jemand mir ein Zettel hingeregt hat und sagt, wie möchtest du mit sixty-seven die Familie haben?
00:42:46: Möchte es mit seventy-seven da und da leben?
00:42:48: Mäuchte es mit sixty seven das haben.
00:42:50: Dann würde ich sagen, tak!
00:42:53: Würde ich hundeschreiben?
00:42:54: Super,
00:42:55: genau so.
00:42:57: Das ist wirklich sehr schön.
00:42:58: Es ist tatsächlich schon fast die Beantwortung meiner Abschussfrage was würdest du unseren Zuhörern in einem Satz eingedanken einen Tipp mitgeben?
00:43:13: Ja, ich habe mal so ein Lebensmotor gehabt.
00:43:15: Das heißt glücklich ist wer vergisst was nicht zu ändern ist.
00:43:19: also das heißt alles was hier nicht ändern könnt lasst es los und Alles was ihr ändern könnt ändert's oder?
00:43:25: Also das ist eigentlich der Grundsatz.
00:43:28: oder Und nicht die anderen sind schuld ihr selber man ist Man selbst ist für Verantwortung schon alles Immer bei sich selber, sich selber anschauen und sich selbst analysieren.
00:43:42: Nach jedem Spiel habe ich das Ess, was ich gemacht habe.
00:43:44: Es ist immer, was war gut heute?
00:43:46: Und was war nicht gut?
00:43:48: Und von dem, was nicht gut war, kann ich ändern oder?
00:43:51: Das habe ich versucht zu ändern.
00:43:54: Sag mir noch mal ganz kurz das Motto – es war so schön, dass wir dich nochmal wiederholt haben!
00:43:59: Glücklich ist wer vergisst, was Nicht zu ändern ist.
00:44:04: Und mit diesen Worten schließen wir heute die Podcastfolge ab.
00:44:08: Lieber Urs, vielen, vielen Dank dass du dir heute die Zeit genommen hast.
00:44:12: einen schöneren Abschluss konnte ich gar nicht finden und liebe Zuhörerinnen und Zuhöre!
00:44:16: Ich würde mich freuen wenn ihr der nächste Woche auch wieder bei der nächsten Folge reinschaltet.
00:44:21: es bleibt spannend.
00:44:22: Vielen Dank bis zum Nächsten Mal
00:44:25: Ciao.
Neuer Kommentar