Erfolgreich führen in unsicheren Zeiten: Peter Brandls Impulse zu Vertrauen, Verantwortung und KI

Shownotes

Peter Brandl gehört zu den führenden Kommunikationsexperten Deutschlands und ist einer der Top-Keynote-Speaker im deutschsprachigen Raum. Vielleicht kennst du ihn auch als Autor von acht Büchern (das neunte ist bereits in Arbeit) oder als ehemaligen Präsidenten der German Speakers Association.

In dieser Episode nehme ich dich mit auf eine spannende Reise durch Peters außergewöhnliche Karriere. Wir sprechen darüber, wie er mit 18 Jahren sein erstes Unternehmen gründete und dafür sogar die Schule abbrach, bevor er in der Fabrik am Fließband den Wert harter Arbeit zu schätzen lernte. Peter erzählt, wie ihn sein Traum vom Fliegen, ein prägendes Erlebnis und später sein Weg ins Seminargeschäft schließlich zum Speaking gebracht haben.

Wir tauchen tief ein in die Themen Kommunikation, Fehlerkultur und Führung: Warum ist Kommunikation die absolute Basis, was macht gute Führung aus, und wie wichtig sind Verantwortung und Vertrauen im Unternehmen? Peter teilt beeindruckende Learnings aus der Fliegerei, wie zum Beispiel die berühmte Notlandung auf dem Hudson River und wir blicken gemeinsam auf die Herausforderungen und Chancen der Zukunft: Stichwort KI, Unsicherheit und Exzellenz.

Am Ende gibt es noch ganz persönliche Einblicke: Was würde Peter seinem 18-jährigen Ich heute raten? Und wie kannst du selbst von seinen Erfahrungen profitieren?

Website Peter Brandl: https://www.peterbrandl.de

Links Hermann Fürstenau:

Website Hermann: https://hermannfuerstenau.de/

Fördermittel Quick-Check: https://calendly.com/h-fuerstenau/foerderung-fuer-kmus-beratung

Transkript anzeigen

00:00:06: Legen wir los, meine Lieben!

00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast Wissensreich Stories.

00:00:12: Heute mit dir lieber Peter Berande.

00:00:15: Schön dass du da bist.

00:00:16: Wo sitzt du gerade?

00:00:17: Ich sitze tatsächlich gerade in Berlin in

00:00:19: meinem Büro.

00:00:20: Schön ich habe es hier gerade schon gesagt bei uns wirds heute bis zur thirty-six Grad.

00:00:24: deswegen Seht ihr, nachher eine Schweiß-Tropfen runterläuft sozusagen.

00:00:31: Das ist der

00:00:31: Stress wenn du mit mir redest wahrscheinlich.

00:00:34: Ja genau du.

00:00:36: Lieber Peter wir kennen uns jetzt ja auch schon weit über zehn Jahre würde ich jetzt mal vermuten.

00:00:41: Ich würde es mir vorhin sagen dass wir heute schon starten können und vielleicht mal ganz kurz für unsere Zuschauer, für unsere Zuhörer zwei drei Fakten über dich.

00:00:51: tatsächlich bevor wir dann wirklich ins Detail einsteigen bis einer der absoluten Top-Kinotspeaker in Deutschland.

00:01:01: Das Zeitmagazin sagt er sogar, du gehörst zu den führenden Kommunikations-Inksperten in Deutschland wenn ich sogar europaweit, wenn man das mal so sagen darf, bis Autor acht Bücher aktuell geschrieben.

00:01:13: Eins ist noch ein bisschen gerade in der Produktion werden wir nachher nochmal darauf eingehen.

00:01:17: jetzt muss ich ja mal ganz kurz spickeln.

00:01:19: Du bist seit fünfzehnzig Jahren als Kinospeaker unterwegs oder mehr sogar jetzt über dreieinhalb Tausend Vorträge in dreiundzwanzig Ländern.

00:01:30: Also sehr, sehr beeindruckend.

00:01:32: bist auch ehemaliger Präsident der GSA, Der German Speakers Association ein CSP kann man auch sagen da kannst du gleich noch bisschen was dazu erzählen.

00:01:42: ja so das vielleicht zwei drei Sätze zu deiner Person mal ganz kurz abgerissen.

00:01:47: aber ich denke wir werden noch eine ganze Menge Details in den nächsten Minuten über dich erfahren Und ich würde sagen, wir legen los.

00:01:55: Direkt keine Einstiegsfrage.

00:01:57: Die habe ich mir extra zurückgehalten gerade bei der Vita und zwar.

00:02:01: Ich habe gelesen, dass du mit achtzehn Jahren dein erstes Unternehmen gegründet hast.

00:02:07: Du hast aber nicht ein erstes unternehmen nur alleine gegründe sondern du hast dich dafür die Schule abgebrochen.

00:02:14: Erzähl mal!

00:02:16: Also, ich war damals so wie wahrscheinlich einige achtzehnjährige sind.

00:02:20: Ich habe gemeint, ich wüsste alles besser und ich habe gemeinte, ich brauche das gar nicht.

00:02:24: Und ich kann das alleine viel besser.

00:02:26: Das war tatsächlich so dass ich im Gymnasium damals in der Situation war die für mich sehr schwierig unangenehm war.

00:02:34: also es ist glaube ich nichts so Ungewöhnliches für einen achzehnjährigen jungen Mann Und ich bin tatsächlich an meinem achzehnten Geburtstag erhobenen Hauptes ins Direktoriat gelaufen und habe mich von der Schule abgemeldet, hab am gleichen Tag das erste Unternehmen angemeldet.

00:02:53: Das war so ein Handelsunternehmen.

00:02:55: Dann ist aber was passiert?

00:02:57: Was mich ziemlich stark geprägt hat.

00:02:58: Dieses Handelunternehmen ... Das war halt so ein kleines Ding, womit man dann starte.

00:03:04: Aber parallel habe ich mich beworben in Schweinfahrt auf der Schule In der Fabrik und habe erst mal ein halbes Jahr drei Schichten Akkord gearbeitet, also wirklich so am Fließband.

00:03:15: Und da hab ich richtig Schichtbetrieb.

00:03:19: Richtig

00:03:21: Schicht Betrieb!

00:03:21: Genau, richtig an einer Maschine.

00:03:23: Und dann hab' ich für mich gelernt wie hart viele Menschen einfach ihr Geld verdienen müssen.

00:03:30: Das war so ein bisschen aus meinem achtzehnjährigen Ja-wie man halt so ist da ne?

00:03:34: Also alles... Ich kann eh alles besser.

00:03:37: Das hat mich so ein kleines bisschen auf dem Boden runtergeohlt erstmal, weil da habe ich wirklich gelernt hey wie hart die wirklich arbeiten.

00:03:43: Wie anstrengend das ist und wie einschränkt es auch für mich war.

00:03:47: Und tatsächlich war dann der Punkt her vielleicht solltest du die Schule doch fertig machen Und

00:03:52: dann hast du es ab und nach durchgezogen sozusagen?

00:03:54: Also die Fachhochschulreife habe ich dann auch durchgezogen.

00:03:58: Witzige Geschichte, da haben wir eine große Parallele.

00:04:01: Bei mir war das jetzt nicht über ein Jahr oder ein halbes Jahr, wie du gerade sagtest, sondern bei mir waren's tatsächlich nur vier Wochen.

00:04:09: aber auch im Schichtbetrieb und ich musste damals so Riesenverschalungen... Ich weiß nicht ob ihr kennt, wenn du einen Haus baust.

00:04:15: diese Stahlträger, die kamen zurück, wurden dann abgespritzt Und ich habe genau so ein großes Dreieck gehabt und musste dann die Reste abkratzen.

00:04:26: Zwei Schichten waren keine drei, und da hab' ich mir gesagt Herrmann du gehst studieren!

00:04:32: Das war für mich der AHA-Affekt.

00:04:36: Allein wird auch der Punkt sich... das ist ja wieder später für welche Karriere man einschlägt.

00:04:42: Es ist als Selbstständiger oder als Führungskraft.

00:04:45: aber Du hast einfach wirklich ein paar Sachen erlebt und du kannst dich in manche Sachen auch anders reinversetzen, was Menschen eigentlich umtreibt.

00:04:53: Und insofern war das schon sehr gut.

00:04:55: Sehr cool!

00:04:56: Wie ging es dann weiter?

00:04:57: Wie ist denn die Kurve zu dem gekommen, was du heute machst?

00:05:00: Naja also die Kurven müssen wir tatsächlich noch ein paar Jahre zurückgehen erstmal wieder.

00:05:06: Also ich wollte ja immer fliegen.

00:05:08: Ich wollte fliegen seitdem kleine Junge war.

00:05:10: Ich war so ganz klassisch der kleine Jungen mit ausgrenkten Kiefern am Flughafen usw.. Und dann habe ich mit vierzehn angefangen in Segefliegen zu machen.

00:05:18: und da musste es natürlich auch, wenn du Sege fliegend machst zum Fliegerarzt.

00:05:22: Ich war bei dem und der hat mir gesagt, ich könne kein richtiger Pilot werden weil ich eine Brille trage.

00:05:28: Genau oder wo ich rauskratte?

00:05:30: Genau!

00:05:30: Ich hab dem das damals geglaubt, weil mit vierzen ist schon wieder so ein Ding.

00:05:34: Wieso sollst du mit vierzene Autorität misstrauen die da offiziell bestallt ist?

00:05:40: für das ganze Zeug, hab dem geglaubt.

00:05:42: Als ich rausgefunden habe dass der Typ ein Vollidiot war, war er schon Mitte dreißig.

00:05:45: also ich hab damals eben tatsächlich erstmal diesen Wunsch zu fliegen ab weggegeben.

00:05:52: vielleicht auch einer der ersten Steine warum ich mich dann vier Jahre später von der Schule abgemeldet habe.

00:05:58: aber wie gesagt dann habe ich das mal aufgegeben Dann, Schule abgebrochen.

00:06:03: Irgendwann das Studium angefangen, Sozialwesen studiert parallel dabei mein eigenes Ding immer weitergemacht.

00:06:08: Und dann tatsächlich mit gegen Ende des Studiums hatte ich so einen für mich persönlich schweren Einbruch weil man damals bester Freundtürlich verunglückt ist.

00:06:17: und es war so eine... Kannst du dir glaube ich vorstellen?

00:06:20: Das war einfach so ein Einschnitt!

00:06:21: Und da habe ich dann tatsächlich angefangen Seminare zu geben erstmal in diesem... sozialen Bereich also für verhaltensauffällige jugendliche langzeitarbeitslose, schwierigere Zielgruppe.

00:06:35: Und aus diesem Punkt bin ich in den Seminarbereich.

00:06:37: war dann relativ bald, das ging dann wenigen Jahren ziemlich erfolgreich so ins Corporate-Bereich hervor, Firmentrainer und dann irgendwann nachdem ich glaube ich zehn oder fünfzehn Jahre nur Seminare gegeben habe erste Buch geschrieben, und dann bin ich in dieses Speaking.

00:06:55: Seit etwa fünfzehn Jahren mache ich eigentlich nur noch Speaking oder primär.

00:07:01: Also ein bisschen Coaching natürlich noch, Executive Coaching und ein bisschen Kommunikationsberatung aber primär

00:07:08: das Kino-Speaker Business.

00:07:09: Das hat uns ja auch zusammengebracht.

00:07:12: Perfekt!

00:07:12: Dann würde ich sagen lass uns da genau in diese Kerbe mal reinschlagen.

00:07:16: Das Thema Kommunikation Unternehmen kombiniert aber auch mit der Fliegerei.

00:07:23: Wie wichtig ist Kommunikation?

00:07:27: Der Kommunikations am Ende die Basis von allem, also das ersetzt keinen Fachwissen, das ist ganz klar!

00:07:32: Aber es ist die Basiss von allem.

00:07:33: wenn KommunikATION schief geht, geht alles andere auch schief dann kriegen wir es einfach nicht.

00:07:38: gebacken und umgedreht kann man mit kommunikation viel heilen.

00:07:42: Der Knackpunkt den wer jetzt aber haben müsst Das war eigentlich schon immer so.

00:07:46: Also die Kommunikation hat zwei Schwierigkeiten, das eine ist eine EDA-Kommunikation, wir müssen uns nicht kümmern weil es ist EDA.

00:07:51: also jeder geht ja davon aus dass es funktioniert, dass es manchmal nicht funktioniert merken wir immer erst wenn es einen Satz kommt.

00:07:58: wie habe ich doch gar nicht so gemeint.

00:08:00: Ja?

00:08:01: Das ist eines.

00:08:02: und dieses Nullkomma weiß ich nicht wie viel Prozent da verlieren bei den Kunden da geraten wir in Konflikt, da gerade mal Streit und der Fliegerheit passieren da die Katastrophen.

00:08:11: Und was sich jetzt geändert hat In den letzten vielleicht zehn Jahren zu früher, guck mal.

00:08:17: Wir nehmen diesen Podcast jetzt auf.

00:08:19: du bist in Köln ich sitze in Berlin.

00:08:20: also wir haben weil wir uns kennen haben wir tatsächlich heute vor diesem podcast eine etwa drei-minütige Smalltalk Phase gehabt.

00:08:29: das ist aber nur weil wir Uns kennen.

00:08:31: normalerweise gehst Du direkt da sagste der Smalltalk besteht dann aus Können Sie mich hören?

00:08:39: Und dann sucht man das Mikro einschaltet und da war es.

00:08:43: Früher bist du irgendwo hingekommen, hast du erst mal eine halbe Stunde warm gekuschelt.

00:08:46: also dann haste erstmal die Office oder die Firma wurde dir gezeigt, hast einen Kaffee bekommen hat man so ein bisschen bis warm geworden ist halt heute völlig weg.

00:08:56: Das heißt diese Kalibrierungsphase die wichtig ist um sich nachher zu verstehen ist völlig weggefahren.

00:09:02: dazu kommt ich habe immer mehr Vorträge sowieso, aber auch Briefinggespräche in Englisch.

00:09:09: Aber mit Non-Natives also mit Menschen deren Muttersprache auch nicht englisch ist.

00:09:15: Also wir reden inner in der Sprache den ich unsere Muttersprache ist.

00:09:19: Wir machen es zunehmend virtueller ohne dass was Kommunikation eigentlich braucht wird immer schwieriger gleichzeitig immer wichtiger weil die Abstimmungsbedarfe immer größer werden.

00:09:28: Ja Krass, da würde ich dann tatsächlich mal einer der Vorträge einsteigen.

00:09:33: und zum Thema Fehlerkultur.

00:09:35: Weil... Ich habe das jetzt so wahrgenommen, dass ist ja irgendwo, sage ich mal in der Kommunikation auch ein Fehler wenn wir uns nicht warm kuscheln weil sonst kommt vielleicht auch ein bisschen Mist raus.

00:09:46: Vielleicht kannst du da noch ein bissel drauf einsteigern?

00:09:48: Ja also dieses, ich hab es jetzt warm kuscheln genannt, das ist ein bisschen despektierlich.

00:09:52: aber ich glaube jeder der jetzt zuhört ihr wisst was ich damit meine.

00:09:57: Tatsächlich ist es wichtig.

00:09:59: Das kann auch jeder, je besser wir uns kennen umso einfacher ist die Kommunikation weil ich einfach... Ich kann dich einschätzen und weiß ein bisschen wie der Herrmann tickt in dem Fall.

00:10:10: Ich weiß so'n bisschen wie du drauf bist was du magst.

00:10:13: das macht's einfacher.

00:10:14: Das ist hier schon mal weg.

00:10:16: aber wenn ihr das mit dem Thema Fehlerkultur verbindet, ich habe für mich so ein inneres Framework, wenn Ihr das wissen wollt, ein innerer Raster wie ich arbeite.

00:10:26: und da ist die Überschrift dass wir alle es lernen müssen, zu lernenden Organisationen zu werden.

00:10:32: Also jedes Unternehmen muss das Lernen, jedes Team jede Familie bis hin zu jedem Individuum.

00:10:39: Wir müssen alle lernende Organisationen.

00:10:41: wird also dieser wundervolle deutsche Begriff aus gelernt der Drops ist gelutscht.

00:10:46: Warum müssen wir das lernen?

00:10:48: Weil die Veränderungsgeschwindigkeit so dramatisch zugenommen hat und sich auch immer weiter verändert.

00:10:54: Wenn wir heute ehrlich sind, wie entwickelt sich ein Keynote-Speaking zum Beispiel meinen Beruf in den nächsten zehn Jahren?

00:11:00: Da ist sehr viel Unsicherheit dabei!

00:11:04: Ich muss es einfach schaffen, mein kleines Unternehmen mich selber da einmal anzupassen.

00:11:10: Wir müssen Lernetorganisationen werden.

00:11:11: Was braucht's dazu?

00:11:13: In meinem Modell der Welt vier Kompetenzen, um zu einer lernenden Organisation zu werden.

00:11:18: Das eine ist Kommunikation.

00:11:20: also Kommunikationskompetenz haben wir gerade eben schon drüber hier.

00:11:24: das zweit ist ein ganz für mich ganz wichtiger Punkt dass es diese Polarität Vertrauen und Verantwortung also wenn ein Unternehmen lernen sein soll dann müssen die selber in den Paläzit gehen also jeder einzelne Mitarbeiter jede Mitarbeiterin und dazu braucht es die laute Fahrt Antwortung übernehmen und eben nicht gucken, okay mal was macht der Vorstand.

00:11:50: Wenn du im Flieger sitzt und du hast ein Problem ist es erstmal wurscht wer an dem Problem Schuld ist.

00:11:54: Du musst das Problem lösen.

00:11:57: also Vertrauen Verantwortung und die beiden Sachen gehört können zusammen weil kein Mensch vertrauen wird, wenn er davon ausgeht.

00:12:04: Der andere übernimmt keine Verantwortung und hat umgedreht.

00:12:07: kein intelligente Mensch wird verantwortung übernehmen Wenn er oder wenn sie spürt.

00:12:10: man vertraut mir nicht.

00:12:12: also kommunikationsvertrauen Verantwortung.

00:12:14: der dritte bereiche ist dieser ganze bereich entscheidungsfindungen.

00:12:17: wie finden wir eigentlich Entscheidungen?

00:12:20: Und da geht es mir gar nicht darum bessere Entscheidungen zu treffen Sondern das gibt mir darum weniger fehlentscheidungen zu treffen weil daran kannst du andocken was die richtige Entscheidung ist.

00:12:30: Kommen wir nachher ein bisschen auf das Thema Sicherheit und Unsicherheit.

00:12:32: Das weiß ich ja manchmal im Moment der Entscheidung nicht, aber es gibt ein paar so biases also Wahrnehmungsverzerrungen oder so beeinflusst gibt's noch ein paar Fallen die uns umgeben und die uns einladen falsche Entscheidungen zu treffen.

00:12:48: Und wenn man die bis zum Kennenlernen.

00:12:50: kannst du sie ausschließen?

00:12:50: Naja in der vierte Punkt ist Wenn Menschen, wenn ich Menschen Verantwortung gebe und wenn mich Menschen Entscheidungen treffen lasse... Entschuldigung.

00:12:59: Ja, Gesundheit!

00:13:00: Ach so einzelne Pollen von denen habe ich dann immer mal heuschnupfen.

00:13:06: Wenn nicht Menschen Entscheidungen treffen lasse und wenn nicht die Verantwortung übernehmen lasse Dann werden die manche Entscheidungen treffend die ich anders getroffen hätte Und manche davon werden falsch sein.

00:13:15: und deswegen sind wir beim Thema Fehlerkultur.

00:13:17: Da schließt sich der Kreis und Ich glaube Wir Brauchen Anderen Umgang mit Fehlern weil Wir machen Fehler, wir werden Fehler machen und wenn wir einfach versuchen keine Fehler zu machen.

00:13:28: Also natürlich sollten wir das versuchen aber wenn wir versuchen absolut keine Fehler zum Machen dann werden wir einfach zu langsam sein in Zukunft.

00:13:36: Ja lass uns mal gerade in den Punkt zwei bitte einsteigen dass das Thema Verantwortung Führung und Verantwortung Ich schmeiß mal den Begriff Führungskraft rein.

00:13:50: Wann ist eine Person eine wirkliche Führungskraft für dich?

00:13:55: Was macht eine Führers Kraft aus?

00:13:56: tatsächlich, weil oft ist es ja so dass Menschen, sag ich mal zu Führungen gemacht werden aber von der Persönlichkeit her das noch gar nicht leisten können.

00:14:09: Nee, das ist ja der Witz.

00:14:09: Wenn du es schon leisten könntest, muss man es ja nicht hin

00:14:11: entwickeln.".

00:14:11: Also eine Entwicklung hat hier immer was damit zu tun, dass du dir bestimmte Kompetenzen aneignest.

00:14:21: Deswegen macht's natürlich Sinn... Ich fahre mal so um an.

00:14:25: Das, was eine gute Führungskraft können sollte oder versuchen sollte ist zu gucken in welchen meiner Mitarbeiterinnen sehe ich Potenzial?

00:14:38: Dann hast du für mich, ich glaube vier Rollen als Führungskraft.

00:14:41: Das ist der Spezialist oder die Spezialisten... ...das ist der Kumpel und das ist der Essen-Coach.

00:14:48: Und das ist aber tatsächlich auch der Chef, die Chefin.

00:14:50: Also es sind so diese vier Rollens.

00:14:53: Jetzt kann man sich überlegen, welcher bin ich stark?

00:14:54: Welche bin ich nicht stark an der Rolle in der die wenigsten Menschen stark sind, ist tatsächlich der Chef also oder die Chefin.

00:15:02: Der Mensch, der wirklich Anweisungen gibt.

00:15:04: Für mich ist ein Punkt.

00:15:06: Ich möchte das gerne mit einer mit einer Analogie, die ich mal von einem hohen Offizier gehört habe.

00:15:11: Also ich selber war nicht beim Bund damit Militär auch nicht so.

00:15:14: aber die Analogie finde ich sehr, sehr treffend.

00:15:17: und der sagt eine Führungskraft bist du dann wenn dir Menschen folgen also auch unter Risiko und ich glaube mit dieser Analogie kann man sich das noch besser vorstellen.

00:15:26: Wenn Menschen dir vertrauen dass sie dir tatsächlich folgen Also mit Macht anweisen, das kann irgendwie jeder.

00:15:35: Aber tatsächlich, wenn Menschen dir folgen ist es eine andere Nummer und das setzt aber auch wieder andere Dinge voraus.

00:15:42: Das setzt nämlich diese innere Autorität voraust gar nicht mal unbedingt so, dass du der super Experte oder die super Expertin in einem sein musst, aber so dieses... Diese innere autorität, dass Menschen dir vertrauen.

00:16:00: Ich habe tatsächlich, wie häufig in Vorträgen so eine Frage im Englischen cannot trust you.

00:16:05: Kann ich dir vertrauen?

00:16:07: Die Frage stellt sich dir, wenn du in ein Flugzeug einsteigst und spätestens wenn es ein paar Turbulenzen kommen, dann stellt sich die Frage kann ich den davon eigentlich vertrauen?

00:16:15: also

00:16:16: Wenn es vielleicht ein bisschen spät ist, wenn man schon erhoben ist.

00:16:20: Na ja genau!

00:16:20: Aber weißt du so lange alles plus Sky und alles super ist?

00:16:24: Und das wird pro Säcke ausgeht.

00:16:25: Das ist ja easy.

00:16:26: Also das ist ja Easy jemandem zu vertrauen, wenn alles perfekt ist.

00:16:32: Kritisch wird das Ganze, wenn eben wir ein bisschen Turbulenzen kommen oder ein schwierigeres Fahrwasser... Und dann stellt sie dir die Frage.

00:16:39: Und genau die gleiche Frage stellen sich unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch, wenn ich der Chef bin.

00:16:44: Stellen Sie sich meine Leute die Frage kann ich dem Alten eigentlich vertrauen?

00:16:47: Ist der

00:16:48: da, wenn es brennt oder wenn's turbulent wird, will du sagst das nach.

00:16:51: Ist der damals brennend, wenns turbulent wird ist er für mich da.

00:16:56: Reist er mir einen Kopf ab, wenn dich mal was falsch gemacht hat oder fördert der mich wirklich.

00:17:00: also ja?

00:17:02: Das sind so diese ganzen Punkte.

00:17:03: Also kann man mir eigentlich vertrauen.

00:17:07: Es ist glaube ich nicht nur der Punkt, dass einem die Menschen vertrauen sondern aber auch andersrum.

00:17:12: Die andere Richtung das du deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch vertrauen schenkst, dass sie es eben schaffen weil dann schaffst Du ja den Schritt auf die nächste Ebene zum Thema Entscheidungen treffen beziehungsweise respektive Fehler Kultur auch an der Stelle und Ich glaube Das macht in meinen Augen eine gute Führungskraft tatsächlich

00:17:32: aus.

00:17:33: Da ist der wichtige Punkt, Dass man sich natürlich als Führungskraft überlegen muss In welchem Rahmen gebe ich dieses Vertrauen?

00:17:42: Ich bringe ein Beispiel wieder aus meiner Fliegerhistorie.

00:17:45: Als Fluglehrer, wenn ich dir fliegen beibringere, dann musste ich irgendwann lernen, dass sich dir die Chance geben muss über lebbare Fehler zu machen.

00:17:56: Wenn du einen Fehler gemacht hast... Ich muss natürlich gucken, das du uns nicht umbringst!

00:18:00: Das ist wichtig.

00:18:01: also bin ja nicht bescheuert.

00:18:03: Ich muss gucken, wenn er den Fehler durchzieht, dass dein Fliega nicht kaputt macht.

00:18:06: Aber wenn ich beide sage, das ist vielleicht dann eine etwas harte Landung und vielleicht ein bisschen unangenehm oder irgend sowas.

00:18:13: Oder wir müssen nochmal durchstarten aber erstens wir werden es überleben.

00:18:16: zweitens der Flügel gibt's auch innerhalb dieser Leitplanken muss ich bereit sein mich fehler machen zu lassen.

00:18:24: Und genau das Gleiche haben wir mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch.

00:18:27: Ich muss mir überlegen, innerhalb welcher Leitplanken lasse ich die gelegentlich auch Fehler machen selbst wenn ich es vorher schon gewusst hätte?

00:18:38: Zum einen weiß ich tatsächlich nicht wie bildend uns das meistens sein zum anderen ist es aber so dass ein Lerneffekt klar ist um diese diese Leitplanen.

00:18:45: Wenn du dir die vorher überlegt hast und die dann auch kommunizierst.

00:18:48: Es gibt tierisch Sicherheit für die Leute weil jetzt wissen sie eben Die wissen innerhalb welchem Rahmen kann ich entscheiden und wo ist die Grenze?

00:18:58: Also, wo muss sich tatsächlich jemanden fragen.

00:19:00: Und das gibt große Sicherheit.

00:19:03: Das lässt eben auch wieder Vertrauen entstehen und verhindert Überforderung.

00:19:07: Da siehst du jetzt ja auch tatsächlich bei der Fußball-WM wir sind ja gerade mitten drinnen und da spürst du dann auch die Führungskräfte sag' ich mal auf dem Platz.

00:19:16: Aber Fußball ist heute nicht unser Thema sondern wir sind über den Wolken.

00:19:21: Ich schmeiß mal den Begriff Herzenriver rein.

00:19:25: Ja, das war immer einer meiner Lieblingsgeschichten bei dir.

00:19:28: was hat sich denn da raus kristallisiert?

00:19:32: Naja es haben sich ein paar Sachen auskristallisiert.

00:19:34: also ich fange mal mit meine jetzt diese Learnings die man draus gezogen hat.

00:19:39: Das erste was man sich... Also die Geschichte von der wir sprechen ist die Landung auf dem Herzen.

00:19:44: Ja genau.

00:19:45: Was war das glaube ich?

00:19:46: Fünfzehnteil Januar zwei tausend neun also schon wieder echt eine ganze Weile her.

00:19:54: Das, was damals wirklich interessant war.

00:19:57: Die hatten zweihundert acht Sekunden von dem Moment wo die Triebwerke ausgefallen sind weil sie mit den Gänzen kollektiert sind bis zu dem Moment, wo sie unten am Herzen gelandet sind.

00:20:07: Dreihundert und acht Sekunde das muss man auf der Zunge zergehen lassen.

00:20:11: Also praktisch dreinhalb Minuten.

00:20:12: Ja?

00:20:14: Die Gerichtsverhandlung danach hat fünfzehn Monate gedauert.

00:20:16: Also, fünfzehn Monate haben Menschen darüber diskutiert ob andere Menschen in dreieinhalb Minuten etwas richtig oder etwas falsch gemacht hat.

00:20:23: Aber davon habe ich mal abgesehen!

00:20:25: Das was für mich entscheidend war sind zwei Dinge.

00:20:29: Das erste ist wenn du überhaupt Unfälle analysierst und das mache ja mit Piloten seit über zwanzig Jahren also seit überzwanzig jahren gebe ich Seminare wo Piloten rick einmal pro Jahr Das müssen die machen, da geht es um den Human Factor.

00:20:46: Da analysierst du Rundfälle und schaust, warum sind sie passiert?

00:20:49: Was können wir tun, dass das nicht wieder passiert?

00:20:51: Und das ist ja auch die Quelle praktisch woher ich meine Beispiele nehme dieser Arbeit.

00:20:59: Das erste was du ableiten kannst ist in allen Sachen, in allen Fällen, die gut ausgegangen sind haben die eine Einstellung gehabt und das war.

00:21:07: im Englischen würde man sagen Eine Kendo Attitude.

00:21:09: also im Deutschen sagste Wir schaffen das.

00:21:11: aber das ist ein bisschen besser belegt dieses Satz.

00:21:15: Aber wir müssen davon überzeugt sein, dass wir es hinkriegen.

00:21:18: Wir müssen davon überzeugt sein eine Chance zu haben!

00:21:21: Wenn man daran Zweifel hat als Führungskraft, dann müssen wir für uns selber einen Zustand schaffen... ...dass wir diese Zweife in den Griff kriegen.

00:21:30: Weil kein Mensch würde freiwillig jemanden folgen von dem er merkt der glaubt nicht an den Erfolg.

00:21:38: Da nehme ich lieber Reis aus und das nervt mich so ein bisschen im Moment, wenn ich mich umschaue.

00:21:46: Weil wir haben immer die Situation als wäre eh alles sinnlos.

00:21:50: also wir haben mit der Wirtschaft die Situation es ist eher alles sinnloß.

00:21:54: Wir haben mit Politik die öffentliche Meinung.

00:21:57: das wäre eh alle sinnlos.

00:22:00: Weißt du?

00:22:01: Also in allem dem Klima ja letzte Generation macht sowieso keinen Sinn.

00:22:05: Wir werden alle sterben

00:22:07: auch

00:22:09: und Diese diese.

00:22:11: diese Einstellung ist aber eine beschissene Einstellung wenn ihr was ändern willst.

00:22:14: Also das ist der erste Punkt.

00:22:15: wir brauchen die Überzeugung, dass wir eine realistische Chance haben und dann wird ihn nicht an.

00:22:20: Dann müssen wir sie in uns erarbeiten oder den oder tatsächlich Platz machen für jemanden der sie hat.

00:22:27: Das ist Punkt eins das zweite was mir da klar geworden ist.

00:22:32: Nicht nur mir.

00:22:32: so was man ableiten kann es Der Salenburger, das war der Kapitän.

00:22:36: Er ist ja mehrfach gefragt worden was sein Geheimnis war und er sagt Preparation ich war vorbereitet.

00:22:42: Kann man sich natürlich fragen kann man sich auf sowas vorbereiten?

00:22:45: Ja man kann also der Salen Burger denieren.

00:22:48: Du kannst also inzwischen wird es im Samus Simulator trainiert dass ihr etwas machst wenn ein niedriger Höhe ein Dual Engine Failure hast.

00:22:54: Also jetzt habe ich meinen Amerikanismus mit dem Kopf.

00:22:59: wir sehen mal dass du es oft Deutsch hast als wenn dir beide oder alle Triebwerke ausfallen.

00:23:05: Aber der hatte auch sich in jede Situation, also immer wenn er in Lagardia gestarrt ist.

00:23:10: Selbst wenn er mit der U-Bahn unterwegs war hat er sich immer gefragt was würde ich jetzt machen?

00:23:18: Wenn wir ein Triebwerk ausfällt und die Hydraulik ausfält, wenn mir dieses passiert, wenn man jenes passiert genauso würde Fliegen beibringen.

00:23:26: Ich würde dich ständig fragen, what if?

00:23:28: Was würdest du jetzt machen?

00:23:31: Und das was dadurch passiert ist wir bauen uns so einen mentalen Plan.

00:23:34: also wir haben ohne dass du wenn man was völlig überraschend passiert haben bei erst mal diese schrecksekunde Schockstarre oder so weiter.

00:23:43: Wenn du aber im mentalen plan hast und das ist auch so wie Piloten ausbildung läuft wenn du mentalenplan hast reagierst Du jetzt erstmal automatisch jeder Motorradfahrer jede Motorradfahren.

00:23:54: ihr kennt das Du machst im Fahrradtraining wirklich diese automatische Reaktion.

00:23:59: Was tust du, wenn in der

00:24:01: Extrem-Situation dann?

00:24:03: Also was passiert, wenn das der Automatismus losläuft und ein Film einfach abgespult wird?

00:24:07: Und das gibt dir erst mal überprüft, dass die ersten paar Sekunden also das gibt ja einen Zeitvorsprung.

00:24:13: Du machst erstmal etwas, was mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht falsch ist.

00:24:17: Und zweitens gibt es auch wieder so dieses Selbstkonfidenz.

00:24:22: Selbst Wirksamkeitserwartung.

00:24:24: Also ich kann das beeinflussen und hier finde ich es spannend, wenn wir das jetzt mal wieder auf normales Leben übertragen.

00:24:30: Wir haben die Situation wo zum Beispiel Menschen ihren Job verlieren und davon völlig überrascht sind.

00:24:38: Und voll kann man aus der Kurve fallen!

00:24:40: Da muss man sagen also in einem Zeit wo wir das heute haben mit KI und was gerade alles passiert?

00:24:45: Wenn da jemand völlig überascht ist... dass sein Job oder ihr Job durch KI gefährdet ist, dann muss ich sagen hast du deine Hausaufgaben nicht gemacht.

00:24:55: Also das ist ein Punkt da kann ich mir überlegen wenn die zu mir kommen und sagen Brandl wir brauchen dich nicht mehr was ist mein Plan B?

00:25:04: Und der Witz ist nämlich so lange ich den Plan b noch nicht brauche habe ich Zeit ihm vorzubereiten.

00:25:09: Dann kann ich etwas machen, dann kann ich vielleicht einen Netzwerk bilden, dann Einfach gucken, wen rufe ich denn an wenn das soweit ist?

00:25:20: Genau da wollte ich nämlich gerade darauf eingehen.

00:25:22: Das heißt die perfekte Überleitung.

00:25:24: Du hast vorher angesagt auch dass sich natürlich massiv verändert.

00:25:31: es herrscht sehr viel Unsicherheit.

00:25:33: aktuell Stichwort natürlich Zukunft und KI.

00:25:38: Da sind wir ein bisschen drauf eingestiegen.

00:25:39: was denkst du?

00:25:40: wohin entwickelt sich's denn?

00:25:42: Also ein kleiner Blick in die Kristallkugel mal rein.

00:25:46: Also sehr langfristig tue ich mich schwer, das Langfristik zu... weil keine Ahnung was dann auch passiert.

00:25:53: In dem mittelfristigen Bereich werden.

00:25:59: also glaube ich dass in Anfangsstrichen Mittelmaß wird es schwer haben.

00:26:03: Weißt du

00:26:04: was du meinst?

00:26:05: Ja!

00:26:06: Das ist die

00:26:07: breite Masse sozusagen ganz klar.

00:26:11: Das wird wirklich schwer, weil du kannst extrem viele Tätigkeiten durch KI ersetzen.

00:26:19: Lernprogramme heute, wenn du das klassische Training dir anschaust.

00:26:23: Ein Lern-Programm zu jedem Thema.

00:26:26: bauste dir also ein Curriculum mit einer KI innerhalb von weniger als eine Stunde, ein komplettes Korrekturum.

00:26:35: Wenn du dann jetzt noch hergehst und sagst ich bin mir nicht ganz sicher wie das aber ich glaube es, also ich hab's einmal gesehen da war ich auf so einer GPT-Konferenz, da haben die tatsächlich eins von meinen kleinen Büchern, was von dreißig Minuten verhandelnden, dreißigen Minuten Entscheidungen getroffen heißt das, eines Büchleins.

00:26:49: Das haben sie eingescannt, haben dem GPT gesagt macht daraus einen zehnminütigen Vortrag im Stil von Peter Brande ruts, kam das den Graus, ich habe es gesprochen, waren neun Minuten vierzig Sekunden, also das Timing ist besser als mein eigenes.

00:27:02: Und dann haben die aber noch mal in meinen Körper gescannt, oder die haben so einen Buddy-Avatar gemacht.

00:27:06: Ja

00:27:06: ich weiß was du meinst.

00:27:07: ja das ist nicht

00:27:08: wahr?

00:27:08: Ich konnte so kurze kleine Korrekturen vornehmen also im Bauch ein bisschen einziehen und so weiter.

00:27:14: Dann haben sie meine Stimme gescannten, aber nicht nur die Stimme sondern auch die Intonation der Art wie Sprecher und alles.

00:27:19: Und ein paar Minuten später habe ich mich im Fernsehen gesehen wie ich einen Vortrag zum Thema bessere Entscheidungen halte.

00:27:26: neun Minuten vierzig Sekunden in zweihundertzwanzig verschiedenen Sprachen

00:27:31: Das ist Wahnsinn.

00:27:32: Irgendwann hast du ein Hologramme auf der Bühne stehen und die Sache so durch.

00:27:35: Auch das habe ich schon gesehen, auch das geht heute.

00:27:37: Wo geht es hin?

00:27:38: Ich hab keine Ahnung.

00:27:39: macht's mir Angst?

00:27:40: ja aber ich glaube dass was wir Menschen tun können und tun sollten das eine ist wir sollten versuchen in dem was wir tun wirklich Exzellenz erlangen.

00:27:52: also wir sollten uns wirklich... ich bin auch von Kollegen Kolleginnen immer wieder fasziniert die ich auf keiner internationalen Konferenz sehe, die ich auch keine Weiterbildungsveranstaltung sehe.

00:28:03: Die tatsächlich wirklich noch mit uralten Kopien von irgendwelchen Modellen arbeite, wo ich sage wir müssen es

00:28:12: nach Exzellenzen zu sprechen.

00:28:15: Wir müssen uns anschauen wer macht das gerade auf exzellentem Level?

00:28:20: Egal ob wir die Leute mögen oder nicht was machen sie anders?

00:28:23: und Und das Zweite, was wir tun sollen.

00:28:26: Wir müssen uns überlegen wie können wir diese menschliche Komponente also diese Erlebenskomponnte?

00:28:33: Wie kann man die stärker machen?

00:28:34: und du weißt dass wenn er bei mir in einem Vortrag bist da erlebst Du etwas!

00:28:42: Es geht einfach um Emotionen es geht um Erlebnisse und das sind glaube ich die beiden wirklich versuchen konsequent besser zu werden und Erlehnisse schaffen.

00:28:52: Sehr cool.

00:28:53: Mit Blick auf die Uhr, lieber Peter!

00:28:54: Wir haben noch zwei Fragen, deswegen müssen wir ein bisschen aufs Gas drücken und zwar du hast es ja auch gerade gesagt so ein bisschen wie wir uns der Zukunft etwas stellen dürfen.

00:29:04: Woran scheitern Unternehmen deiner Meinung nach in der Zukunft?

00:29:08: Ist das eher die Strategie oder ist es eher irgendwie die Kommunikation?

00:29:13: Das könnte jetzt sowohl als auch sein.

00:29:14: also ich glaube tatsächlich ein wichtiger Punkt glaube ich tatsächlich Strategie.

00:29:22: Also sich erst mal Gedanken machen, wo geht das Ganze hin?

00:29:25: Dann die Dinge auch anzuschauen, auch wenn sie mir nicht gefallen.

00:29:28: Nicht die Augen zuzummen und da habe ich bei ganz vielen... Und Gottes Willen, ich schau da lieber nicht hin.

00:29:34: Spieken wir gerade angesprochen.

00:29:35: was bedeutet das wenn es wirklich so kommt?

00:29:37: Was bedeutet dass wenn ein KI mein Job übernimmt und bloß das mir nicht gefällt wird eine Krüte wird nicht schöner werden bestickt ist.

00:29:44: Es wird kommen egal wie's ist die Vogels Strauß Strategie funktioniert einfach nicht.

00:29:49: Dann ist aber der Punkt wenn du als Unternehmer unternehmerin oder wenn Du als Führungskraft jetzt eine Strategie hast, die vielleicht auch ein bisschen schwierig ist Wenn du das, wenn du das hast dann scheitern viele an der Kommunikation weil sie einfach.

00:30:02: Das nicht rüberbringen können.

00:30:04: warum ist es wichtig?

00:30:05: Warum machen wir das was genau passiert?

00:30:08: auf Was kannst du dich verlassen?

00:30:09: also dass dann wirklich diese Kommunikations zum Mitarbeiter Mitarbeiterinnen aber auch zu Kunden zu Investoren und so weiter wenn das nicht funktioniert

00:30:18: Sehr cool.

00:30:19: Peter, wir hatten es am Anfang schon gesagt du hast ja schon acht Bücher geschrieben gehabt.

00:30:23: im Januar siebenundzwanzig soll das Buch Nummer neun rauskommen.

00:30:27: Titel dürfen wir noch nicht verraten.

00:30:30: Das heißt natürlich liebe Zuhörer Zuschauer ihr dürft auch dabei bleiben.

00:30:34: wenn wir dann Teil zwei zu dem Buch dann irgendwann aufnehmen aber vielleicht zwei Sätze was wird uns erwarten?

00:30:40: Also im großen Ganze geht's um Vertrauen.

00:30:43: Darum wird es gehen.

00:30:44: Es geht um Vertrauen und Verantwortung, also diese beiden Dinge.

00:30:48: Ich glaube das da ist einfach Vertrauen verantworten, diese Polarität dass das ganz entscheidende Dinge sind.

00:30:55: Und es geht darum wie kann ich's entwickeln?

00:30:59: Also Wie kann ich bei meinen Mitarbeiterinnen dieses Verantwortungsgefühl entwickeln logischerweise bei mir selber auch unser Umfeld dahin zu entwickeln, dass die Menschen wirklich mehr Vertrauen übernehmen.

00:31:15: Dass sie mehr Verantwortung übernehmen soweit und damit das auch mehr Vertrauen entsteht.

00:31:22: Und sich das vor allen Dingen auch anzueignen, das finde ich sehr interessant.

00:31:26: Also wirklich mein Werkzeug hast du in der Anleitung dazu wie man es denn macht?

00:31:30: Über Peter!

00:31:31: Ich habe eine Abschlussfrage Wenn du heute zurückblickst, was würdest du dem achtzehnjährigen Peter heute raten?

00:31:42: Also es gibt ja so einen Bruch das Leben ... Man muss es vorwärts leben und kann's rückwärz verstehen.

00:31:48: Es gab in meinem Leben sehr viele Irrungen und Wirrungen die aber alle dazu geführt haben dass ich heute der Mensch bin, der ich bin.

00:31:55: Ich glaube, dass was sich bei einem achtzehnhährigen ich raten würde ist Traue nur Rat schlägen, die dir gefallen.

00:32:04: Also ich habe in meinem Leben ein paar Ratschläge bekommen, die sehr gut geklungen haben.

00:32:08: Die auch sehr plausibel waren und sie für mich aber komisch angefühlt haben.

00:32:12: Und die waren immer falsch.

00:32:13: Das war immer scheiße.

00:32:14: Es war nicht gut.

00:32:16: Das ist das eine.

00:32:17: Traunen oder Ratsschlägen, die dir gefallen?

00:32:19: Der zweite ist Hab Mut zu überlebbaren Fehlern.

00:32:22: Sei bereit Fehler zu machen.

00:32:25: Mach's einfach!

00:32:27: Auch wenn es falsch ist... Aber machs!

00:32:31: Und das glaube den Piloten von damals nicht, der die Quatsch erzählt hat oder macht einen Piloten für was

00:32:35: Scheiß zu sagen?

00:32:36: Das war eine der Radschläge.

00:32:37: Das hat sich für mich falsch angefühlt.

00:32:41: Es kennt glaub ich jeder, also jeder kommt da und deswegen würde ich heute sagen wenn du sowas hast es gibt auch noch andere Fliegerärzte dann fahr mal jemand anders.

00:32:50: lasst dich bloß weil dir irgend so eine Autorität irgendwas sagt lass davon nicht dein Leben bestimmen.

00:32:56: Sehr cool Peter, willkommen Sie langsam zum Ende auch wenn ich mit dir Stunden sprechen könnte.

00:33:02: Wenn wir die weiter folgen möchten, weitere Informationen von dir haben möchten was können wir tun?

00:33:10: Es gibt zwei grundsätzliche Sachen.

00:33:11: das eine ist du kannst natürlich einfach hier auf meinen YouTube Kanal gehen Peter Brandl nicht veröffentlicht da regelmäßig Videos und dann habe ich aber auch was gemacht gerade für Leute, die wirklich so mit dem Thema sich ein bisschen stärker auseinandersetzen wollen.

00:33:24: Ich hab so eine Checkliste entwickelt zum Captains Mindset.

00:33:28: du verblende es dann und verlinkst dann glaube ich gleich auch den Link zu dieser Checkliste.

00:33:34: Die kann sich jeder runterladen, kostet nix und bist natürlich dann logischerweise auch bei meinem Newsletter angemeldet wo Ich auch wieder, glaube ich einmal im Monat zu diesen Themen was schreibe.

00:33:46: Nur wenn man keinen Bock drauf hat kann sie ja jederzeit wieder anmelden!

00:33:49: Aber das abmelden aber das wären tatsächlich so eine... Die Checkliste ist wirklich da kann jeder für sich mal ein bisschen selber reflektieren.

00:33:54: wo stehe ich eigentlich?

00:33:55: Wenn du einen Team hast oder eine Führungsverantwortung hast kannst du mir überlegen Wo steht denn das Team auch?

00:34:01: Wo stehen wir gerade und was dann nachkommt.

00:34:04: Ich habe wirklich so ein paar zu den einzelnen Dimensionen, die es da gibt, kleine Videos dazu gemacht und ein bisschen Erklärung, was man wirklich machen kann, indem er damit weiter umgehen kann.

00:34:14: Also das wäre das glaube ich PeterPrandl.de slash Captains Mindset aber du verlinkst das nochmal.

00:34:22: auf jeden Fall machen wir also Hausaufgabe Nummer eins liebe Zuhörer YouTube-Channel abonnieren und Hausaufgabe Nummer zwei, die Checkliste.

00:34:30: Und sich mal so ein Status quo abzuholen.

00:34:33: So ungefähr kann man gleich gut beschreiben.

00:34:34: Auf LinkedIn können wir uns natürlich auch alle miteinander vernetzen.

00:34:38: Mega Peter!

00:34:40: Vielen vielen Dank.

00:34:41: es war wieder eine riesige Freude.

00:34:43: wie gesagt ich könnte stundenlang mit ihr weiter philosophieren und diskutieren.

00:34:48: das schreit nach wirklich nach einer Wiederholung irgendwann in der Zukunft.

00:34:52: Ja ganz liebe Grüße nach Berlin.

00:34:56: Ich wünsche euch, dass es heute nicht so heiß wird tatsächlich.

00:34:59: Also Toi toi toi und liebe Zuhörer ihr könnt gespannt sein.

00:35:04: seid dabei.

00:35:05: abonniert einfach den Kanal dem Podcast an der Stelle über Spotify über Apple Music oder wie auch podcast hört dann verpasst ihr keine Folge Und die nächste folge wirds genauso in sich haben wie diese.

00:35:17: bis zum nächsten mal danke.

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